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Gemeinderat Rottenbuch

Supermarkt-Entscheidung fiel äußerst knapp

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Die Entscheidung für die Ansiedlung eines Supermarkts in Rottenbuch fiel nichtöffentlich und äußerst knapp, wie jetzt im Gemeinderat bekannt wurde.

Rottenbuch– Es ist eine maßgebliche Entscheidung für die weitere Entwicklung Rottenbuchs gewesen: Der Gemeinderat hatte sich darauf verständigt, das von der Kommune erworbene Gärtnereigelände an der B23 für die Nahversorgung und zwei gemeindliche Einrichtungen zu nutzen. Wie berichtet, will der Edeka-Handelskonzern auf der 13 000 Quadratmeter großen Fläche – in bester Lage zwischen Sportgelände und Ortsrand mit der Fohlenwiese – einen Vollsortimenter hinstellen. Den Rest des Areals möchte die Gemeinde selbst nutzen.

Im März hatte sich der Gemeinderat gleich für zwei Tage zur Klausur zurückgezogen. Hinter verschlossener Tür wurde über die künftige Nutzung des Gärtnereigeländes diskutiert. Durchaus kontrovers, wie zu erfahren war. Am Ende entschied man sich für das Supermarkt-Konzept. Doch der Beschluss fiel nicht einstimmig, wie nun in der Gemeinderatssitzung bekannt wurde – die Entscheidung dafür fiel mit acht zu fünf Stimmen, gab Bürgermeister Markus Bader bekannt. Mit Nein hatten Nikolaus Auhorn, Christoph Donderer, Alfred Speer, Christian Erhard und Gabriele Eirenschmalz gestimmt. Sie wollten ihre Entscheidung jetzt öffentlich gemacht haben.

Die Gemeinde hatte das Gelände relativ schnell als Alternative erworben, weil die Verhandlungen über einen Kauf des historischen Fohlenhofs aus privater Hand an den Modalitäten gescheitert waren. Notartermin mit dem ebenfalls privaten Besitzer der einstigen Gärtnereifläche war im Dezember vergangenen Jahres gewesen. Schon 2015 hatte ein Projektentwickler des Memminger Bauunternehmens Kutter mit der Gemeinde Kontakt aufgenommen, um auf dem Areal einen Supermarkt hinzustellen.

Heuer im März entschloss sich der Gemeinderat mit Mehrheit, den Nahversorgungs-Weg gemeinsam mit Edeka zu gehen. Neben dem Vollsortimenter, auf einen Discounter wurde bewusst verzichtet, soll es einen Neubau für Feuerwehr, Bauhof und Musiker geben. Angedacht ist dafür ein Architektenwettbewerb.

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