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Dichter Rauch erschwerte die Löscharbeiten vor Ort.

Großeinsatz in Rottenbuch

Stadel-Brand auf Zimmerei-Gelände endet glimpflich

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Die Alarmierung ließ Schlimmstes befürchten: Am Montagnachmittag löste die Meldung von einem Brand in einer Zimmerei in Rottenbuch einen Großeinsatz der Einsatzkräfte aus. Vor Ort stellte sich die Lage zum Glück weniger dramatisch als befürchtet dar.

Rottenbuch – Wer sich am späten Montagnachmittag von Peiting kommend Rottenbuch näherte, konnte den Einsatzort dank der vielen Blaulichter schon von weitem erkennen. Direkt an der Bundesstraße reihte sich ein Feuerwehrfahrzeug an das nächste. Daneben parkten Rettungswagen und Fahrzeuge vom Katastrophenschutz und der Polizei. Insgesamt 54 Feuerwehrler der umliegenden Wehren, 25 Rettungs- und zehn Katastrophenschutzkräfte waren nach Rottenbuch beordert worden. „Der Alarm lautete auf Brand in einer Zimmerei“, erklärte Kreisbrandinspektor Ludwig Fernsemmer das Großaufgebot. Das habe Schlimmstes befürchten lassen.

Auto geht in Flammen auf - Lagerstadel brennt

Vor Ort stellte sich die Lage glücklicherweise als weniger dramtisch heraus als zunächst angenommen. Das Feuer war nicht in der Zimmerei selbst, sondern in einem kleineren Geräte- und Materialstadel ausgebrochen. In diesem waren auch zwei Autos abgestellt, die laut Fernsemmer aus unbekannter Ursache in Brand geraten waren. Dank des beherzten Eingreifens der Eigentümer, die das Feuer bemerkt hatten und mit Feuerlöschern sofort selbst bekämpften, gelang es den eintreffenden Feuerwehrkräften, den Brand schnell unter Kontrolle zu bekommen und ein Ausbreiten der Flammen auf das benachbarte Wohnhaus und die Zimmerei zu verhindern. Die beiden völlig ausgebrannten Wagen wurden von den Einsatzkräften aus dem Stadel herausgezogen, um weiteres Unheil zu verhindern.

Allerdings war die Gefahr damit noch nicht ganz gebannt. Durch die Hitze hatte sich das unter dem Dach des Stadels gelagerte Isoliermaterial entzündet. Das Problem laut Fernsemmer: Weil das Löschwasser das dicht gestapelte Material nicht durchdringen konnte, mussten die Paletten erst von einem Atemschutzträger per Stapler ins Freie befördert werden. Erst dort konnten die verkohlten Überreste endgültig gelöscht werden.

Personen wurden laut Fernsemmer nicht verletzt. Der entstandene Schaden ließ sich am Montagabend noch nicht beziffern.

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