Eine Christbaumkultur könnte auf der rot markierten Fläche entstehen. Ein entsprechender Antrag liegt den zuständigen Behörden vor.
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Eine Christbaumkultur könnte auf der rot markierten Fläche entstehen. Ein entsprechender Antrag liegt den zuständigen Behörden vor.

Gemeinderat Rottenbuch grundsätzlich dafür, nennt aber ein paar Bedingungen

2,9 Hektar Platz für Christbäume nahe Schönegg

  • vonKatrin Kleinschmidt
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Mit bunten Kugeln und Lichterkette – oder auch noch mit Kerzen – steht er im Dezember in zahlreichen Wohnzimmern: der Christbaum. Für viele ist er rund um Heiligabend nicht wegzudenken, das gemeinsame Schmücken gleicht mancherorts einer Zeremonie.

Rottenbuch - Kein Wunder, dass der Bedarf an solchen Bäumen groß ist – und die auch irgendwo wachsen müssen. Künftig könnte es auch nahe Schönegg eine Christbaumkultur geben. Ein entsprechender Antrag einer Grundstückseigentümerin liegt dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Weilheim vor, wie Rottenbuchs Bürgermeister Markus Bader im Gemeinderat erzählte. Zwar könne sein Gremium keine Entscheidung dazu treffen, um eine Stellungnahme wurde die Gemeinde aber gebeten.

Und so stellte Bader das Vorhaben zur Diskussion. Die Christbaumkultur ist auf einer Fläche von rund 2,9 Hektar angedacht. Die befindet sich westlich von Schönegg, umgeben von Wald und Wiesen. Viele Spaziergänger genießen dort gern die Ruhe. Bader zeigte die zwei Seiten des Vorhabens auf: „Zum einen muss, darf und soll die Landwirtschaft Geld verdienen“, sagte er. „Zum anderen ist es natürlich ein Eingriff in die Landschaft.“ Obendrein müsse eine solche Baumkultur vor Wild geschützt und daher wohl gut eingezäunt werden.

Grundsätzlich hatte niemand etwas gegen das Vorhaben einzuwenden. Einzig ein paar Bedingungen werden in der Stellungnahme untergebracht. So zum Beispiel, dass die Pflanzung nicht bis an die Wege reichen soll. Das Gremium einigte sich darauf, einen Abstand von drei Metern zu fordern. Zudem solle der Zaun wenigstens eineinhalb Meter entfernt von der Wegekante aufgestellt werden.

Bader war zudem wichtig, dass künftig nicht lauter Autofahrer zu dem Grundstück fahren. „Vielleicht kann man den Verkauf vor Ort unterbinden.“ Diesen Wunsch will die Gemeinde auch mit dem Hinweis unterstreichen, dass es auf der Strecke keinen Winterdienst gibt. Einstimmig segnete der Gemeinderat den vorgeschlagenen Inhalt für die Stellungnahme ab.

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