Das sind die Absolventen der Don Bosco Berufsfachschule für Kinderpflege der Regens-Wagner-Stiftung in Rottenbuch, die jetzt ihre Abschlusszeugnisse bekommen haben.
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Das sind die Absolventen der Don Bosco-Berufsfachschule für Kinderpflege der Regens-Wagner-Stiftung in Rottenbuch, die jetzt ihre Abschlusszeugnisse bekommen haben.

Don Bosco Berufsfachschule für Kinderpflege der Regens-Wagner-Stiftung

Historische Abschlussfeier in Rottenbuch

„Das ist eine Abschlussfeier historischen Ausmaßes“: So begrüßte Stephan Eblenkamp, Schulleiter der Don Bosco Berufsfachschule für Kinderpflege der Regens-Wagner-Stiftung in Rottenbuch, die 24 diesjährigen Absolventen.

  • 22 weibliche und zwei männliche Absolventen
  • Schweres Jahr mit Brand und Corona
  • Sonnenblumen und nette Worte für die Lehrer

Rottenbuch – Ein historisches Ereignis sei die Corona-Pandemi für alle gewesen, aber man habe damit umgehen gelernt, sagte Stephan Eblenkamp, der Schulleiter der Don Bosco Berufsfachschule für Kinderpflege der Regens-Wagner-Stiftung in Rottenbuch, zur Einleitung der doch kleinen, aber sehr schönen Feier zur Zeugnisvergabe der 22 weiblichen und zwei männlichen Absolventen. In diesem Jahr waren zum ersten Mal nicht die Eltern eingeladen. Die notwendigen Hygienevorschriften hätten nicht eingehalten werden können.

Aber Lehrer und Schüler feierten dennoch gebührend diesen denkwürdigen Abschluss einer Klasse, die nicht nur mit Corona zu kämpfen hatte. „Es waren für Sie turbulente Zeiten“, sagte Stiftungsvorstand Achim Gerbig und erinnerte an den „Jahrhundertbrand“ im denkmalgeschützten Kloster Rottenbuch vor zwei Jahren. Die neuen Schulräume dort seien schon fast fertig gewesen, dann habe der Brand alles zerstört. „Aber trotz der Schwierigkeiten zu Beginn und am Ende – Sie haben alle den Abschluss geschafft“, lobte er.

Deutschlehrerin mit selbstverfasstem Gedicht

Eblenkamp behandelte in seiner Laudatio den Begriff Gerechtigkeit: „Gerecht war das nicht in diesem Jahr“, sagte er. Man habe sich arrangieren müssen mit der neuen coronabedingten Situation. „Oft hat man freitags nicht gewusst, wie es am Montag weitergehen soll“, so Eblenkamp. Aber alle, die damit zusammenhingen, Lehrer wie Schüler, hätten alles getan, um der Lage gerecht zu werden. „Ich wünsche Ihnen Mut, fallen Sie nicht um. Dauerhafte Gerechtigkeit wird es nicht geben“, fasste der Schulleiter zusammen.

Theologielehrerin Diana Günthner, die Diakonie-Direktor Rainer Remmele vertrat, hatte sich für die Absolventen eine schöne Metapher ausgesucht. „A star is born – ein Stern geht auf. Heute ziehen viele neue strahlende Sterne am sozialen Himmel auf“, sagte sie. Jeder einzelne Stern sei wichtig, so Günthner, und sie machte den jungen Menschen Mut für ihren weiteren Schritt ins Leben. „Glaubt an Euch, versteckt Euch nicht hinter Wolken.“

Die Deutschlehrerin der Klasse, Anne-Rosi Lechner, trug ein selbstverfasstes Gedicht vor. Kurzweilig und humorvoll sprach sie dabei auch die beiden Hauptthemen an, den Brand und die Pandemie, und erntete viel Applaus.

Liste der jeweiligen Charaktereigenschaften

Sehr launig und fröhlich war dann eine Diashow, die die Klasse zusammengestellt hatte. Die Fotos von Ausflügen und allerlei Feiern bezeugten das, was die beiden Klassensprecherinnen Nina Großkopf und Sophia Leiß mitteilten: „Wir hatten eine Menge Spaß und haben alles zusammen gemeistert“, sagten sie.

Und es war eine besondere Klasse, denn bei der Zeugnisübergabe erhielt jeder eine speziell für ihn erstellte Liste seiner Charaktereigenschaften, die die Schüler aufgeschrieben hatten.

Mit einer Sonnenblume und einem netten Satz wurde jeder Lehrer noch bedacht, eine nette Geste seitens der Schüler. Und zum Schluss spielte Musiklehrer Michael Fiedcak, der die Feier musikalisch begleitete, noch auf dem Keyboard das Lied „Möge die Straße uns zusammenführen“ und beendete diese historische Abschlussfeier.

Das sind die Absolventen: Nicole Adelberger (Murnau), Marlene Angerer (Ohlstadt), Sonja Bader (Garmisch-Partenkirchen), Kristina Barnsteiner (Peißenberg), Lena Bauer (Hohenpeißenberg), Marlena Bichler (Saulgrub), Elisabeth Bleichner (Rottenbuch), Antonia Bußjäger (Steingaden), Jessica Dirr (Reichling), Luzie Doll (Bad Bayersoien), Nina Großkopf (Landsberg), Marlene Karg (Etting), Laura Keck (Schwabsoien), Diana Leibiger (Starnberg), Sophia Leiß (Tauting), Leon Mair (Etting), Mirjam Oischinger (Ettal), Katarina Safradin (Oberammergau), Magdalena Spiel (Farchant), Alexandra Stückl (Rottenbuch), Pamina Trattmaier (Murnau), Dominikus Volk (Oberammergau), Luci Watko (Spatzenhausen) und Josefine Wenke (Naumburg).

Regina Wahl-Geiger

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