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Gemeinderat Rottenbuch

LED-Licht auch für Schönberg

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Die Gemeinde Rottenbuch rüstet  ihre Straßenbeleuchtung auf LED-Leuchten um.  Aber auch der Ortsteil Schönberg soll in neuem Licht erstrahlen.

Rottenbuch– Die Gemeinde Rottenbuch rüstet großflächig ihre Straßenbeleuchtung auf moderne, sparsamere LED-Leuchten um. Der Gemeinderat hatte bereits im Januar das Angebot des Augsburger Anbieters LEW für das Klosterdorf angenommen.

Wie berichtet, werden dafür rund 24 000 Euro investiert. Aber auch der Ortsteil Schönberg soll in neuem Licht erstrahlen. Dort ist allerdings Bayernwerk zuständig. Die mit ihrem Regionalzentrum in Penzberg sitzende Eon-Tochter legte nun den Räten ein Angebot vor. Dieses betrug im Gesamtpaket 11 100 Euro. Aktuell beträgt der Leuchtenbestand in Schönberg 35 Stück, davon 25 gängige Bavaria-Modelle. Der Rest verteilt sich auf Peitschen-, Koffer- und über der Straße hängende Seilleuchten. Zum Teil reicht das Lampenalter bis in die 1970er Jahre zurück. Laut Bayernwerk-Kommunalberater Stefan Drexl liegt der Verbrauch im Jahr bei 7991 Kilowattstunden. „Das macht zwei Haushalte aus“, rechnete er um. Kosten: 1550 Euro jährlich plus 675 Euro Wartung. Da lässt sich technisch was machen und Geld sparen, so der Tenor des Anbieters.

Das Unternehmen würde laut Drexl sämtliche Bavaria-Lampen auf LED umrüsten. Macht insgesamt Anschaffungskosten von 6625 Euro. Dafür spare sich die Gemeinde dadurch 70 Prozent an Stromkosten jährlich, warb der Bayernwerk-Vertreter. Seine Rechnung: Nach 8,3 Jahren hat sich die Anschaffung amortisiert. Für die zwei Schönberger Peitschenlampen wären weitere 520 Euro fällig. Durch deren Umrüstung ließen sich satte 80 Prozent Strom sparen und nach 8,7 Jahren ginge die Rechnung auf. Und für die vier, erst 2006 und 2007 installierten, Kofferleuchten wären nochmal 1280 Euro fällig. Diese hätten sich bereits nach 6,9 Jahren gerechnet, hieß es.

Alles kein Problem für die Gemeinderäte, aber bei den vier alten Seilleuchten zuckten sie doch merklich zusammen. Für die rechnete Drexl nämlich immerhin 2680 Euro an Kosten vor und eine Amortisierung nach sage und schreibe erst von 45,6 Jahren. Angesichts dieser wirtschaftlichen Prognose ist der Posten wohl vom Tisch. Darauf verständigte sich auch der Rat: Bayernwerk soll ein neues Angebot vorlegen, ohne die Seilleuchten.

Für die Zukunft der durchaus wenig attraktiven Seilkonstruktionen über der Dorfstraße hatte der Bürgermeister gleich einen Vorschlag: „Das sollten wir mit dem Dorfplatz miteinander angehen“, bekräftigte Markus Bader. Das Areal soll bekanntlich in der Dorferneuerung umgestaltet werden, was ein großer Wunsch der Schönberger ist. Doch noch hängt das ganze Verfahren in der Schwebe.

Rubriklistenbild: © dpa

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