Sri Lanka: Islamischer Staat reklamiert Terror für sich - zwei Täter nun bekannt

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Der Dachstuhl des historischen Bräuhauses im Kloster Rottenbuch wurde durch das Feuer komplett zerstört.

Nach Großbrand im Kloster Rottenbuch

Lösten Bauarbeiten das Feuer aus?

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Nach dem Großbrand im Kloster Rottenbuch vor einer Woche läuft die Suche nach der genauen Ursache weiter auf Hochtouren. Mittlerweile gibt es erste Hinweise darauf, was das Feuer, dem der komplette Dachstuhl des historischen Bräuhauses zum Opfer fiel, ausgelöst haben könnte.

Rottenbuch – Noch immer sind Brandfahnder der Kriminalpolizei Weilheim, Spurensicherung und Spezialisten des Landeskriminalamts vor Ort damit beschäftigt, herauszufinden, wie es vor einer Woche zu dem verheerenden Brand hatte kommen können. Das teilte am Dienstag das Polizeipräsidium Oberbayern Süd auf Anfrage der Schongauer Nachrichten mit. 

Nach bisherigen Erkenntnissen sei ein Gewitter als Auslöser unwahrscheinlich, sagte dessen Sprecher Stefan Sonntag. Ein Unwetter, das kurz vor Ausbruch des Feuers über Rottenbuch gezogen war, hatte entsprechende Spekulationen genährt. Auch Hinweise auf Brandstiftung gebe es nach wie vor nicht. 

Aktuell deute vieles darauf hin, dass das Feuer in Zusammenhang mit den laufenden Sanierungsarbeiten stehe, so Sonntag. Mehr könne man im Moment noch nicht sagen.

Wie berichtet, hatte Regens Wagner Rottenbuch vor zwei Jahren damit begonnen, das denkmalgeschützte ehemalige Bräuhaus zu entkernen und komplett zu sanieren. Im November sollten die ersten Klassen der Fachakademie für Sozialpädagogik und der Berufsfachschule für Kinderpflege wieder in das Gebäude einziehen, der gesamte Umzug der beiden Schulen sollte im Januar stattfinden.

Bis die Ermittlungen abgeschlossen sein werden und ein endgültiges Ergebnis feststeht, werde es noch dauern, teilte Sonntag mit. Gleiches gilt für die Höhe des entstandenen Schadens. Derzeit gehe man von einer Summe im zweistelligen Millionenbereich aus.

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