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Zum Oldtimertreffen in Morgenbach hatten die Oldtimerfreunde Rottenbuch-Wildsteig eingeladen. Über 200 Teilnehmer sind mit Bulldogs, Autos und Mopeds gekommen.
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Zum Oldtimertreffen in Morgenbach hatten die Oldtimerfreunde Rottenbuch-Wildsteig eingeladen. Über 200 Teilnehmer sind mit Bulldogs, Autos und Mopeds gekommen.
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Zum Oldtimertreffen in Morgenbach hatten die Oldtimerfreunde Rottenbuch-Wildsteig eingeladen. Über 200 Teilnehmer sind mit Bulldogs, Autos und Mopeds gekommen.
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Zum Oldtimertreffen in Morgenbach hatten die Oldtimerfreunde Rottenbuch-Wildsteig eingeladen. Über 200 Teilnehmer sind mit Bulldogs, Autos und Mopeds gekommen.
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Zum Oldtimertreffen in Morgenbach hatten die Oldtimerfreunde Rottenbuch-Wildsteig eingeladen. Über 200 Teilnehmer sind mit Bulldogs, Autos und Mopeds gekommen.
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Zum Oldtimertreffen in Morgenbach hatten die Oldtimerfreunde Rottenbuch-Wildsteig eingeladen. Über 200 Teilnehmer sind mit Bulldogs, Autos und Mopeds gekommen.
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Zum Oldtimertreffen in Morgenbach hatten die Oldtimerfreunde Rottenbuch-Wildsteig eingeladen. Über 200 Teilnehmer sind mit Bulldogs, Autos und Mopeds gekommen.
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Zum Oldtimertreffen in Morgenbach hatten die Oldtimerfreunde Rottenbuch-Wildsteig eingeladen. Über 200 Teilnehmer sind mit Bulldogs, Autos und Mopeds gekommen.

Oldtimertreffen in Morgenbach

„Sir Quickly“ und viele Dieselwolken

Von Dieselfahrverbot keine Spur war jetzt beim Oldtimertreffen am Festzelt in Morgenbach. Eingeladen hatten die Oldtimerfreunde Rottenbuch-Wildsteig, und über 200 Teilnehmer sind mit Bulldogs, Autos und Mopeds gekommen.

Morgenbach – Die Veranstaltung war erst die dritte ihrer Art, doch erfreut sie sich jetzt schon steigender Beliebtheit. Erst im Jahr 2015 ist der Verein der Oldtimerfreunde Rottenbuch-Wildsteig nach den Worten des Vorsitzenden Martin Saal gegründet worden. Und zwar nur zu dem Zweck, ein solches Oldtimertreffen auf die Beine stellen zu können.

Damals suchte man nämlich noch nach einem Veranstalter für den Sonntag im Festzelt. Der Freitag des Festwochenende in Morgenbach gehört nämlich der Landjugend, am Samstag findet ein Weinfest statt – und sonntags seitdem das Oldtimertreffen.

Was der noch junge Verein mit seinen derzeit 58 Mitgliedern auf die Beine gestellt hat, konnte sich sehen lassen: Historische Traktoren und Landmaschinen, Autos und Motorräder, teils aufwändig saniert, teils im Originalzustand, warteten zum Anschauen auf der Festwiese. Außerdem standen eine Fahrzeugweihe, eine Ausfahrt und eine abschließende Fahrzeugprämierung auf der Tagesordnung.

Daneben lockten Vergnügungen wie die Vorführung einer historischen Heuernte, eine Hüpfburg für die Kleinsten und das Kastendrücken für die Großen, Bewirtung mit Brotzeit, Eis und Getränken sowie ein Verkaufsstand mit Holzobjekten inklusive.

Hunderte Besucher haben die Straße gesäumt und zugeschaut, als es nach dem Segen durch Pfarrer Josef Fegg zur großen Ausfahrt ging und rund 250 Bulldogs, 22 Autos und 35 Mopeds, alle mindestens 30 Jahre alt, die Luft mit Dieselwolken schwängerten. Ganz leger in Jeans und mit schwarzem Hemd sowie mit Weihwasserkessel, hatte Fegg eine Runde durch die Ausstellung gemacht, reichlich von dem geweihten Wasser verteilt und „Rücksicht und Hilfsbereitschaft im Straßenverkehr“ gewünscht. Immerhin sind alle Fahrzeuge und ihre Lenker sowie Mitfahrer heil von der Ausfahrt, die in verschiedenen Routen Richtung Wildsteig führte, zurückgekommen.

Und das obwohl das älteste Fahrzeug aus dem Jahr 1900 stammte. Für dessen Besitzer gab es ebenso wie für den am weitesten angereisten Teilnehmer – er kam aus Freising – einen von der Schönegger Käsealm gestifteten Brotzeitkorb. Das ausgelobte Bier für den Ort mit den meisten Teilnehmern konnten die Wildsteiger einheimsen. Obwohl bei den 37 Gezählten die Vereinsmitglieder nicht mitgerechnet wurden, wie Thomas Strobl und Benni Schauer versicherten, die die Auswertung vornahmen.

Ein Prunkstück in der Ausstellung war die alte Motorsäge, die Josef Ried aus Langenried vorführte. Ein Fahrzeug, das durch Ottfried Fischer als „Sir Quickly“ in der Serie „Irgendwo und sowieso“ Kultstatus erlangt hat, eine NSU Quickly Baujahr 1954, nennt Felix Auhorn sein Eigen. Das eher an ein Fahrrad als an ein Motorrad erinnernde Fahrzeug mit stolzen 1,4 PS, wird von ihm sogar noch im Alltag genutzt. Er fährt damit des Öfteren zur Arbeit nach Murnau.

Das ist aber nur eine der vielen Geschichten, die die Fahrzeugbesitzer zu erzählen hatten. Zwischen den Ausstellungsstücken blieb nämlich viel Zeit zum Fachsimpeln.

Ursula Fröhlich

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