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Vor der Rottenbucher Stub’n wurde die große Werbefigur demoliert – im Garten sind die Schäden noch weitaus höher.
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Auch mehrere Scheiben der Gastwirtschaft wurden eingeworfen.
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Im Garten wurden die Abfallbehälter ausgekippt, unter anderem auch die Speiseöl-Entsorgung.
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Sind mit den Nerven am Ende: Das Wirts-Ehepaar Margarete und Mario Mayershofer.

Polizeibericht

Zerstörungs-Orgie in Rottenbucher Stub’n

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Mit den Nerven am Ende ist das Ehepaar Margarete und Mario Mayershofer. Die Pächter der Rottenbucher Stub’n, die erst im März das Lokal übernommen hatten, wurden in der Nacht zu Sonntag Opfer einer sinnlosen Zerstörungsorgie mit mehreren tausend Euro Schaden.

Rottenbuch – Auch ein Wirtsehepaar will mal feiern gehen. Deshalb sperrten Margarete und Mario Mayershofer am Samstagabend gegen 22 Uhr ihre Wirtschaft im Rottenbucher Klosterhof zu und machten sich auf den kurzen Fußweg zum Weinfest. Als die Mayershofers gegen 23.30 Uhr wieder zu ihrer Rottenbucher Stub’n, traf sie fast der Schlag: Die große Werbefigur vor dem Haus, ein Koch, war demoliert worden, mehrere Scheiben der Gastwirtschaft waren eingeschlagen. Auch das Auto war beschädigt, unter anderem wurden die Kennzeichen abgerissen.

Noch schlimmer sah es im Biergarten aus. „Zwei große Sonnenschirme wurden mit roher Gewalt abgeknickt, die können wir wegschmeißen“, sagt Mario Mayershofer. Und die waren richtig teuer. Auch die Abfallbehälter im Garten wurden umgekippt, der Inhalt – unter anderem alte Speiseöle – ausgekippt. „Das hat richtig übel ausgeschaut“, so Mayershofer.

War es sinnlose Randale von zufällig vorbeikommenden Betrunkenen oder ein gezielter Angriff? Mayershofer möchte keinen Verdacht äußern, kann nur Rätseln. „Das Geschäft läuft gut, wir haben täglich 40 bis 60 Essen und am Sonntag bis zu 100“ – da könne man nicht meckern. Doch wenn man so eine Zerstörung sehe, sei man nervlich erst einmal völlig am Ende, sagt der Wirt. „Wenn wir für Sonntag nicht schon viele Vorbestellungen für unseren Haxen- und Schweinsbratentag gehabt hätten, hätten wir heute sicher nicht aufgemacht.“ Doch dank der engagierten Mitarbeiter war die Rottenbucher Stub’n kurz vor Mittag wieder soweit hergestellt, dass man im Biergarten wieder gut sitzen kann. „Es muss ja weitergehen“, sagt Mayershofer.

Von der Polizei, die den Schaden aufgenommen hat, hätte sich der Wirt gewünscht, dass sie beispielsweise Fingerabdrücke nimmt, um dem oder den Tätern auf die Spur zu kommen. „Aber die haben nur Fotos gemacht und wollen sich am Dienstag wieder melden“, sagt Mayershofer. Wobei es laut Polizeibericht durchaus eine Spur gibt. Denn dort steht, dass sich der Täter bei der Randale „möglicherweise selbst Verletzungen zugezogen hat“.

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