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Spatenstich an der Echelsbacher Brücke. Von links  Michael Kordon vom Staatlichen Bauamt Weilheim,  Bürgermeister Markus Bader aus Rottenbuch,  die Landräte Anton Speer und Andrea Jochner-Weiß,  Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt,  Helmut Schütz von der Obersten Baubehörde des Innenmijisteriums, Bürgermeisterin Gisela Kieweg aus  Bad Bayersoien und der Landtagsabgeordnete Florian Streibl.

Spatenstich für Teilerneuerung

Echelsbacher Brücke fit für die Zukunft machen

Mit dem ersten Spatenstich für die Teilerneuerung der Echelsbacher Brücke ist jetzt  der Startschuss für ein wichtiges Infrastrukturprojekt gefallen. Rund 21,8 Millionen Euro investiert der Bund in dieses bedeutende Bauvorhaben, wobei die Hälfte davon allein für die Behelfsbrücke notwendig ist.

Rottenbuch – „Die Echelsbacher Brücke fit für die Zukunft machen“ – unter dieser Prämisse haben die Bauarbeiten bereits begonnen. „Nach fast 90 Jahren ist die alte Brücke am Ende ihrer Lebenszeit“, erklärte Michael Kordon, der Leiter des Staatlichen Bauamtes Weilheim, vor zahlreichen Gästen, die sich zum ersten Spatenstich eingefunden hatten. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Helmut Schütz, Leiter der Obersten Baubehörde im bayerischen Innenministerium, führten die Gästeliste an.

„Ein besonderes Wahrzeichen unserer Heimat“ – so bezeichnete Dobrindt die Echelsbacher Brücke, die nicht nur zwei Landkreises verbinde, sondern als Verkehrszubringer für die Tourismusregion unentbehrlich geworden sei. „Die B 23 ist ein wichtiger Faktor für Wachstum und Wohlstand in der Region. Mobilität schafft Arbeitsplätze und sichert Wettbewerbsfähigkeit“, erklärte der Minister. Deshalb werde im Rahmen des Brückenmodernisierungs-Programms in die Echelsbacher Brücke investiert, in ein Meisterwerk der Architektur. Die Sanierung der Brücke sichere die Zukunft für die Region.

Die Baumaßnahme wird aus dem Sonderprogramm Brückenmodernisierung des Bundes finanziert. Mit diesem Programm werden laut Dobrindt in den Jahren 2016 bis 2020 mehr als drei Milliarden Euro bereitgestellt.

Die im Jahr 1929 erbaute Echelsbacher Brücke über der Ammerschlucht ist eine wirtschaftliche wie touristisch wichtige Verbindung in der Region. Die Ertüchtigung der Brücke erfolgt in Form einer Teilerneuerung. Dabei bleiben die denkmalgeschützten Bögen erhalten und nur die geschädigten Bauteile werden ersetzt. Der Verkehr wird während der Baumaßnahme über eine Behelfsbrücke in unmittelbarer Nähe geführt. Ab Dezember 2020 soll der Verkehr wieder über die teilerneuerte Brücke rollen.

Über 20 Millionen Euro für die Teilerneuerung der Brücke seien ein stolzer Preis, sagte Helmut Schütz von der Obersten Baubehörde in München. Spätestens im Herbst 2021 solle alles komplett fertig sein.

„Das ist ein großer und freudiger Tag für uns“, so der Garmischer Landrat Anton Speer, denn die Echelsbacher Brücke habe nichts von ihrer Bedeutung für die Nord-Süd-Verkehrsachse verloren. Und die Weilheim-Schongauer Landrätin Andrea Jochner-Weiß zeigte sich glücklich, dass die Echelsbacher Brücke auch nach der Teilerneuerung in ihrer Schönheit erhalten bleibe.

„Eine Symbiose aus Natur, Kultur und Technik“ ist für Rottenbuchs Bürgermeister Markus Bader die Echelsbacher Brücke. Er erinnerte aber auch an die vielen Suizidopfer. Mit einem neuen Geländer solle da entgegengewirkt werden. Bader regte ferner eine Erinnerungsstätte für die Hinterbliebenen an.

mg

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