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Strahlende Gesichter bei der offiziellen Eröffnung von Arbeitsagentur und Jobcenter an der Marktoberdorfer Straße 29 in Schongau. Auf dem Bild oben Landrätin Andrea Jochner-Weiß, Andrea Olschewski-Schmitt vom Jobcenter, Bürgermeister Falk Sluyterman, Robert Diesner von der Arbeitsagentur in Schongau und Michael Schankweiler, Leiter der Arbeitsagentur Weilheim-Schongau.

Arbeitsagentur offiziell bezogen

Endlich wieder kurze Dienstwege

Schongau - Was lange währt, wird endlich gut: Sieben Jahre dauerte in Schongau die Suche nach einer neuen Unterkunft für die Arbeitsagentur und das Jobcenter, jetzt konnten die neuen Räumlichkeiten in den Meisenhöfen an der Marktoberdorfer Straße 29 offiziell ihrer Bestimmung übergeben werden.

„Ein tolles Gebäude, angenehm für unsere Mitarbeiter und unsere Kunden, wir haben schon viele positive Rückmeldungen“, berichtete Robert Diesner, Geschäftsstellenleiter der Arbeitsagentur in Schongau, bei der Einweihungsfeier. Seit 25. April läuft der Betrieb in den neuen Räumen – im Erdgeschoss das Jobcenter, in der ersten und zweiten Etage die Arbeitsagentur. „Die kurzen Dienstwege im Haus sind ein großer Vorteil“, bestätigte Michael Schankweiler, Leiter der Arbeitsagentur Weilheim-Schongau. Auf die neuen Räumlichkeiten könne man stolz sein.

Präsenz vor Ort ist wichtig

Der Agenturleiter erinnerte in seinem Rückblick an den 4. April 2009, als durch einen Brand in der Arbeitsagentur an der Leithe in Schongau der ganze Betrieb lahmgelegt worden sei. Auch viele Akten seien damals verbrannt. Kurzfristig sei man mit der Dienststelle nach Weilheim umgezogen, „aber wir möchten ja präsent vor Ort sein“, unterstrich Schankweiler die Bemühungen, in Schongau neue Räumlichkeiten zu finden.

Im November 2011 zog die Arbeitsagentur in ein Provisorium im ehemaligen Gesundheitsamt an der Liedlstraße ein, während das Jobcenter in der Christophstraße einquartiert wurde – aber alles nur eine Notlösung.

Außenansicht des neuen Dienstgebäudes.

In den folgenden Jahren wurden verschiedene Möglichkeiten diskutiert, sogar ein Neubau durch die Stadt Schongau, der dann an die Arbeitsagentur vermietet werden sollte. Daraus wurde bekanntlich nichts, so dass eine neue Ausschreibung erfolgte.

Bis schließlich der Deal mit dem Bauunternehmen Haseitl in den Meisenhöfen zustande kam. „Der Erfolg hat bekanntlich viele Väter. Das lange Warten hat sich aber gelohnt“, stellte Agenturleiter Schankweiler zufrieden fest.

„Jetzt sind Arbeitsagentur und Jobcenter endlich wieder unter einem Dach“, freute sich auch Landrätin Andrea Jochner-Weiß, die von einer Ideallösung sprach. Helle, luftige Räume – da könne man allen gratulieren, die dort arbeiten dürften. Sie sprach von einer dauerhaften Lösung, und für das Landkreis-Wappen, das die Landrätin überreichte, werde man sicher einen Platz finden.

„Wir sind froh und stolz über jede Einrichtung, die davon zeugt, dass Schongau früher einmal Kreisstadt war“, so Schongaus Bürgermeister Falk Sluyterman. Zwar habe ein altstadtnaher Standort für die Arbeitsagentur nicht geklappt, doch die Nähe zum Forchet-Wald komme den Mitarbeitern entgegen (vor allem in der Mittagspause). Sluyterman überreichte einen Wandteller mit dem Schongauer Stadtwappen.

Mit vereinten Kräften den Umzug geschafft

„Der Umzug der Arbeitsagentur am 22. April hat reibungslos geklappt. Und wir fühlen uns alle wohl hier“, versicherte Geschäftsstellenleiter Robert Diesner. Dies bestätigte auch Andrea Olschewski-Schmitt, Geschäftstellenleiterin des Jobcenters Weilheim-Schongau. Mit vereinten Kräften habe man den Umzug im April geschafft. In den hellen Räumlichkeiten, mit viel Verglasung, sei auch Transparenz gewährleistet.

Der Arbeitsagentur (elf Mitarbeiter) und dem Jobcenter (sechs Mitarbeiter und drei Teilzeitkräfte) stehen eine Bürofläche von insgesamt 580 Quadratmetern zur Verfügung. Dazu gibt es zehn Kundenparkplätze. „Natürlich muss sich das alles noch einspielen“, bat Agenturleiter Schankweiler um Geduld, wenn etwas nicht gleich so funktioniere wie erhofft.

Michael Gretschmann

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