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Frisch auf dem Rost brutzeln die Würstel für die erste Grillpartie. Bürgermeister Falk Sluyterman, Vertreter des Stadtrats und maßgebliche Bauhofmitarbeiter genießen am Grillplatz den Feierabend.

Für die Allgemeinheit

Feuertaufe für frisch sanierten Grillplatz

Schongau - Drei Stunden Planung, zwei Tage Arbeit: Fertig ist der frisch sanierte Grillplatz gleich am Schongauer Lechufer.

Zur Feuertaufe kamen Bürgermeister Falk Sluyterman, Vertreter des Stadtrats und für den Bau maßgebliche Bauhofmitarbeiter mit Würstchen, Senf und Ketchup und weihten die Stelle gleich mit der ersten Grillpartie ein.

Von der „letzten Chance“ war oft die Rede, wenn es um die Grillstelle nahe der Kläranlage ging. Die Sanierung setzt demnach vor allem ein großes Vertrauen in die Schongauer Grillfans voraus. Nach dem alt bekannten Motto „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ wurde aber etwas nachgeholfen. Die oberste Devise beim Umbau: „Randalesicher“ soll es sein.

So mauerten Andreas Wetzler und Guido Schneider einen runden Grill mit fest verankertem Rost in die Mitte der populären Stelle. Überflüssiges Regenwasser leiten zusätzliche Löcher in den Außenmauern ab. Der Entwurf für den monumentalen Bratrost stammt übrigens von den Erbauern selbst.

Die Schreiner Martin Landes und Helmut Pawlitsch fertigten die darum platzierten Holzbänke aus Sturmholz an. Ein Überbleibsel von Orkan „Niklas“, der Schongau Ende März erschütterte. „Die Bänke sind bis zu 350 Kilogramm schwer“, erklärt Stadtförster Klaus Thien. Und somit sehr solide. Der Boden um Grill und Sitzgelegenheiten wurde mit Kies aufgeschüttet. Das Ganze kommt auf einen Wert von knapp 4000 Euro.

Die Grillstelle soll aber vor allem „einen dauerhaften Wert“ haben, so der allgemeine Wunsch. Die Renovierung ist ein großer Vertrauenbeweis an die künftigen Besucher. Die sollten den Grillplatz behandeln, „als wäre er der eigene“, so Rathauschef Falk Sluyterman. Kontrolliert wird das auch von der Sicherheitswacht. Die haben den Platz – vor allem an den Wochenenden – nun in ihre Routen integriert.

Nachfolgen soll „heuer noch“ eine Schranke, wie Thien verrät. In der Vergangenheit hat es oft Probleme mit Besuchern gegeben, die ihren Müll einfach dort abluden. Die geplante Sperre soll das verhindern. Wer aber beim Grillen die starken Männer daheim gelassen hat, kann sich einen Schlüssel für das Domizil besorgen. Der wird gegen Kaution bei der Tourist Information ausgehändigt. Die prophezeiten heißen Sommer können in Schongau also kommen.

ew

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