Mann verletzt mit Messer mehrere Menschen am Rosenheimer Platz: Täter flüchtig

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Der Hohenfurcher Nachtfasching ist kommende Woche der erste Höhepunkt der närrischen Saison.

Heisse Phase beginnt

Gut gewappnet für Faschings-Höhepunkt

Langsam nähert sich der Fasching seinem Höhepunkt. Die Vorbereitungen für die vielen Umzüge im Schongauer Land sind in der Endphase, bereits am kommenden Wochenende startet der Hohenfurcher Nachtfaschingszug. Sicherheitsdebatten, wie sie andernorts stattfinden, sind im Schongauer Land kein Thema.

Schongau – In Fürstenfeldbruck sagten die Faschingsfreunde ihr für den 18. Februar geplantes Faschingstreiben ab. Der Grund: Zu hohe Sicherheitsauflagen, die der Verein nicht stemmen kann. Unter anderem waren vier ganztägig beschäftigte Sicherheitsleute, zusätzliche Toilettenhäuschen und eine durchbruchsichere Absperrung gefordert. Im Schongauer Land ist das kein Thema. „Wir standen seit längerem mit Polizei, Feuerwehr und Gemeinde in Kontakt, um die Anordnungen des Landratsamtes umzusetzen“, erklärt Svenja Schratt, die mit der Organisation des 9. Hohenfurcher Nachtfaschings betraut ist. Zehn bis zwölf Sicherheitskräfte werden im und um das Zelt der Hohenfurcher Faschingsparty anwesend sein, Feuerwehr und Polizei sperren die Straßen ab. „Wir sind gut gewappnet, hoffen auf schönes Wetter und freuen uns auf zahlreiche Faschingsfreunde“, bekräftigt die dritte Präsidentin des Hohenfurcher Faschingsclubs.

Auflagen vom Landratsamt

Wie die übrigen Umzüge unterliegt auch der Schongauer Gaudiwurm den Auflagen des Landratsamtes Weilheim-Schongau. Ganz klar steht die Sicherheit der Zuschauer im Vordergrund: So sind mindestens vier Begleiter je Wagen vorgeschrieben, die die Persiflagewagen sowie das Publikum absichern. „Außerdem müssen die Wägen alle TÜV haben und so konstruiert sein, dass beispielsweise kein Geländer einbricht und in der Folge ein Teilnehmer abstürzt“, erläutert Andreas Mock, Vorstand der Schongauer Faschingsgesellschaft. Als „ein gutes Miteinander“ beschreibt er die Zusammenarbeit mit der Stadt. Gemeinsam werde immer eine Lösung gefunden.

Für „Stimmungsmache“ wegen womöglich drohender Übergriffe oder gar Anschlägen haben die Organisatoren nichts übrig: „Vielleicht haben die Leute woanders Angst“, aber was soll das für ein Leben sein, wenn man allen Ängsten nachgeben würde?, fragt sich Mock. Genau so sieht es auch Paul Fischer, Vorstand der Faschingsgesellschaft Epfach. Er und seine Mitstreiter werden wie in den Jahren zuvor die Vorgaben der Gemeinde Denklingen und des Landratsamtes Landsberg umsetzen. „Mir ist keine Veranstaltung in der Umgebung bekannt, die auf Grund von Sicherheitsbedenken abgesagt wurde.“

Es waren vielen Besuchern zu laut

Wie seine Vorstandskollegen ist auch Stephan Jahl, Vorstand des Schwabsoier Faschingsclubs, der Meinung, dass kein Grund besteht, sich verrückt zu machen. „Wir haben Sicherheitspersonal und Sanitäter vor Ort“, so wie es die Auflagen vorschreiben. Neu ist in Schwabsoien dieses Jahr, „dass wir bei der Lautstärke von 95 Dezibel auf höchstens 85 dB runtergehen“, berichtet der Soier Faschingclub-Vorstand. Durch diese Maßnahme sollen die Blaskapellen und Fußgruppen wieder mehr zur Geltung kommen. „Ohnehin haben wir die Rückmeldung bekommen, dass es vielen zu laut war. Dem wollen wir entgegenwirken. Unser Umzug soll auch in Zukunft ein Umzug für Jung und Alt sein“, so Jahl.

Franziskus Reich

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