Polizei über Malina-Gutachten: „Es gibt unterschiedliche Ergebnisse“

Polizei über Malina-Gutachten: „Es gibt unterschiedliche Ergebnisse“
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Auch dieser Jugendliche ist auf einem sogenannten Hoverboard unterwegs. Wenn er auf öffentlicher Straße von der Polizei erwischt wird, droht eine Strafe.

Schongau

Mit Hoverboard unterwegs: Strafe für 14-Jährigen

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Schongau - Moderne Gefährte werden immer beliebter, sind aber auf öffentlichem Grund oft nicht erlaubt. Das musste jetzt ein 14-jähriger Schongauer mit seinem Hoverboard feststellen.

Am Montag fiel gegen 11.30 Uhr einer Streife der Polizeiinspektion Schongau ein Jugendlicher auf, der mit einem sogenannten Hoverboard auf dem Gehweg der Lechtalstraße unterwegs war. Bei einem Hoverboard, auch E-Board genannt, handelt es sich um ein elektrisch betriebenes Fahrzeug mit zwei Rädern. Es funktioniert im Prinzip wie ein Segway (man bestimmt die Richtung durch Gewichtsverlagerung), hat jedoch keinen Haltegriff.

Was weder der 14-Jährige, noch sein Vater, der in begleitet hatte, wussten: Dieses Fahrzeug fällt voll unter das Zulassungs-, Steuer-, Fahrerlaubs- und Versicherungsrecht. In Deutschland sind E-Boards auf öffentlichen Verkehrswegen tabu: Da sie motorisiert sind und schneller als 6 km/h fahren, gelten sie als „Kraftfahrzeug“ und sind daher auf dem Gehweg verboten. Andererseits muss für die Fahrt auf der Straße eine Zulassung vorliegen – aber die gibt es in der Regel nicht, weil dem Gerät die dafür notwendige Schutzaustattung für den Fahrer und manches andere fehlt.

„Wenn etwas passiert, gibt es einen Riesen-Ärger mit der Versicherung“, sagte Schongaus Vize-Polizeichef Manfred Maier. Und Unfälle sind mit den vor allem anfangs schwer zu steuernden Gefährten keine Seltenheit.

Die Polizeiinspektion Schongau muss deshalb Ermittlungen einleiten und der Staatsanwaltschaft vorlegen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass man nicht mit jedem Gefährt, das im Internet frei erwerblich ist, auch auf öffentlichen Verkehrsgrund fahren darf. „Auf privatem Grund kann man damit fahren“, sagte Maier. Das kann der 14-Jährige wieder tun – das Hoverboard wurde nicht beschlagnahmt, sondern dem Jugendlichen wieder zurückgegeben.

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