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Schweres Gerät bekamen die Zaungäste in dieser Woche am Schongauer Mühlkanal zu Gesicht. 

Baustelle am Mühlkanal

Kampfmittelsuche im Mühlkanal: Nächste Woche nachts alle Brücken dicht

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Im Schongauer Mühlkanal wird wieder nach Kampfmitteln gesucht. Deswegen werden alle Verbindungen über den Kanal gekappt. Sämtliche Verkehrsteilnehmer sind betroffen.

Schongau – Spektakuläre Bilder bekamen die Zaungäste am Schongauer Mühlkanal in dieser Woche wieder zu Gesicht. Die beteiligten Firmen fuhren schweres Gerät auf, die Rückbauarbeiten der zweiten Brückenhälfte sind im vollen Gange. Die erste Hälfte ist bekanntlich bereits abgerissen und erneuert worden.

Am vergangenen Dienstag wurde damit begonnen, weitere Betonteile des alten Bauwerks auszuheben. Sie waren zuvor mit einer Spezialumlaufsäge in tonnenschwere Einzelstücke zersägt worden waren. Der Autokran legte sie sanft auf der Peitinger Kanal-Seite neben der Fahrbahn ab.

Baustelle an Mühlkanalbrücke in Schongau: Schilder weisen auf Ampelschaltung hin

Die Autofahrer durften sich diesmal nicht beschweren. Sie waren von der Baufirma frühzeitig über die anstehenden Behinderungen informiert worden. An den Tafeln auf beiden Brückenseiten war zu lesen, dass die ganze Woche über nur eine Fahrspur zur Verfügung stehen und der Verkehr per Ampelschaltung geregelt wird. Die Verkehrsteilnehmer aus Richtung Peiting und Schongau werden abwechselnd über die Behelfsbrücke geleitet.

Baustelle am Mühlkanal in Schongau: Dann sind die Brücken gesperrt

Nächste Woche kommt es für sie noch dicker. Wie berichtet, wird nachts im Kanal wieder nach Kampfmitteln gesucht. Während der Suche werden aus Sicherheitsgründen sämtliche Verbindungen über den Kanal gekappt. Es fahren also in der Zeit von 20 bis 5.30 Uhr auch keine Züge, Fußgänger und Radfahrer dürfen ebenfalls nicht über ihre Brücke. „Da wir aus Sicherheitsgründen mit einem speziell ausgerüsteten Langstiel-Löffelbagger sehr behutsam arbeiten müssen, wird sich die Arbeitszeit für die gesamte Beräumung der Kanalsohle im Pfeilerbereich nach derzeitiger Einschätzung bis Donnerstagmorgen, 5.30 Uhr hinziehen“, erläutert German Abenthum vom zuständigen Staatlichen Bauamt in Weilheim.

Lesen Sie auch: Obwohl im Mühlkanal eine Tellermine gesprengt werden musste, sehen die Verantwortlichen in Schongau kaum eine Gefahr. Der übrige Kanal bleibt fürs Erste unerforscht, die verantwortliche Firma UPM will noch abwarten.

Beginn der nächtlichen Vollsperrungen über dem Mühlkanal ist am kommenden Montag, 15. Juli, um 20 Uhr. Behinderungen des Verkehrs werden aber auch tagsüber nicht ausbleiben. „Zur Durchführung der nächtlichen Kampfmittelräumarbeiten und anderer in diesem Zusammenhang stehenden Arbeiten ist es zwingend notwendig, tagsüber halbseitig zu sperren“, heißt es vom Staatlichen Bauamt. Und zwar von Montagnachmittag bis voraussichtlich Donnerstagnachmittag.  

jvr/hh

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