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Kleine Triathleten kämpfen und schwitzen beim 14. Schongauer Kinder-Cross-Triathlon

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Start für die Radstrecke war nach dem Schwimmen im Plantsch vor dem Schongauer Eisstadion. © Halmel

Im vergangenen Jahr hat es zum Ende hin noch einen Regenschauer gegeben. Bei der 14. Auflage des Kinder-Cross-Triathlon in Schongau meinte es Petrus gut mit den 125 Teilnehmern in den verschiedenen Altersklassen. Während des ganzen Wettbewerbs herrschten strahlender Sonnenschein und zum Teil tropische Hitze.

Schongau – Los ging es für die jungen Teilnehmer am Morgen im Becken im „Plantsch“. Dort sollte eine ordentliche Zeit geschwommen werden, um für die anschließende Radstrecke eine gute Ausgangsposition zu haben. Nach dem Abschluss des Schwimmwettbewerbs wechselten alle Teilnehmer vom Freizeitbad ins benachbarte Eisstadion, das als Start- und Wechselzone, Bewirtungs- und Umkleidebereich sowie als Ziel diente.

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Viel trinken war wichtig angesichts der tropischen Temperaturen am Mittag. © Halmel

Bevor es auf die anspruchsvolle Radstrecke zuerst am Lech entlang und dann auf Feldwegen durch den Doswald ging, wurden die Räder, die bis zu 5000 Euro kosten, und die Ausrüstung der Teilnehmer durchgecheckt. Erst danach ging es in den beim Schwimmen erzielten Zeitabständen auf die Strecke. Mit Rufen der zahlreichen Zuschauer oder Eltern wie „Gas geben“ oder „das Schalten nicht vergessen“ wurde dann der Triathlon Nachwuchs auf die Reise geschickt.

„Die Radstrecke ist schon heftig“, war danach mehrfach zu hören. Zum Abschluss galt es dann, die Laufstrecke am Fluss entlang zu absolvieren, ehe es zurück ins Ziel ins Eisstadion ging.

Neben den Lokalmatadoren vom ausrichtenden Schongauer Volllast Tri-Team, die eine beträchtliche Teilnehmerzahl aufboten, waren vor allem die jungen Triathleten aus Karlsfeld, Brannenburg und Riederau stark vertreten. Aber auch aus dem österreichischen Leutasch kamen einige Teilnehmer.

Die jüngsten Starter mit erst sechs Jahren mussten nach der Schwimmdisziplin nur einen kurzer Lauf entlang des Lechs absolvieren. Bei den Buben der Schüler D (6 und 7 Jahr) holte sich dabei Simon Pertschi (Tri-Team) den Sieg. Bei den Schülerinnen C landete Pia Neumeier (Tri-Team) auf den zweiten Platz. Jeweils Dritte wurden Pius Echtler (TSV Schongau, Schwimmen) bei den Schülern C und Julian Konstantin (Tri-Team) bei den Schülern B. Bei der Jugend B, die mit 300 Metern im Schwimmbecken, sieben Kilometern auf dem Rad und einer zwei Kilometer Laufstrecke die längsten Distanzen zu bewältigen hatten, erkämpfte sich Lokalmatadorin Katharina Breunig den dritten Platz.

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Sieger bei den Schülern D: Simon Pertschi vom Volllast Tri-Team Schongau. © Halmel

Die Geschwister Franca und Simon Henseleit, die regelmäßigen Sieganwärter beim Tri-Team sind, fehlten bei ihrem Heimbewerb verletzungsbedingt. „Franca wurde in Nürnberg vom Rad gefahren, und Simon hat eine Schienbeinverletzung“, erklärte Tri-Team-Chef Wolfgang Ahrens, der den Bewerb mit rund 40 Helfern aus dem Verein und 30 externen Kräften, unter anderem von der Wasserwacht, den Turnern und der Feuerwehr, reibungslos über die Bühne brachte.

Roland Halmel

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