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Zur zweiten Montagsdemo gegen die Strabs kamen 150 Menschen. 

Bürger machen ihrem Unmut Luft

Schongau: 150 Demonstranten gegen Strabs

Bei der zweiten Montagsdemo gegen die Straßenausbau-Beitragssatzung hat sich die Zahl der Demonstranten gegenüber der ersten Kundgebung vervielfacht. Und es sind noch mehr Aktionen geplant.

Schongau – Nach der Auftaktveranstaltung auf dem Schongauer Marienplatz Anfang Oktober und der ersten Montagsdemo vergangene Woche folgte jetzt der dritte Streich der Organisatoren und Bürger gegen die Straßenausbau-Beitragssatzung (Strabs). Machten bei der ersten Montagsdemo noch um die 25 Personen ihrem Unmut Luft, hat sich die Anzahl eine Woche später auf gezählte 150 Personen erhöht. Mit Transparenten, Plakaten und Gesängen machten sich die Teilnehmer um Elisabeth Frank-Keller, die an diesem Abend die Veranstaltungsleiterin war, Luft gegen die Einführung der umstrittenen Abgabe.

Wie sehr die Bürger der Schuh drückt, diskutiert Friedrich M. im offenen Gespräch. „Erst heute kam im Bayerischen Rundfunk der Beitrag über eine Familie aus Waal, die mit 135 000 Euro zur Kasse gebeten werden soll“, sagt M.  Auch die Tochter als Erbin werde quasi in den Ruin getrieben. „Deshalb ist es höchste Zeit, gegen diesen Irrsinn auf die Straße zu gehen“, so Friedrich M.

Um die Bürger fundiert zu informieren, ist die Alternative Liste am morgigen Freitag, 3. November, von 10 bis 12 Uhr auf dem Grünen Markt auf dem Marienplatz in Schongau mit einem Informationsstand präsent. Elisabeth Frank-Keller erinnert an die außerordentliche Bürgerversammlung zur Strabs am kommenden Montag, 6. November, im Jakob-Pfeiffer-Haus, bei der die Landrätin Andrea Jochner-Weiß als Vertreterin der Kommunalaufsicht teilnimmt. Vor dieser Versammlung wird von 18.15 bis 18.30 Uhr vor dem Jakob-Pfeiffer-Haus die dritte Montagsdemo stattfinden. 

hh

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