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2882 Blaue Tonnen sind in Schongau verteilt worden. Bauhof-Mitarbeiter Hasan Guribar Salaad zeigt, was hineingehört.

Für Papier und Pappe

2882 Blaue Tonnen in Schongau verteilt

Die Verteilung der Blauen Tonnen, in denen in Schongau künftig Papier und Pappe eingesammelt werden, hat reibungslos geklappt. Wichtig: Bei den nächsten Papiersammelterminen am 19. Oktober und im November werden sie allerdings noch nicht geleert, sondern erst ab Dezember.

Schongau – Insgesamt 2882 Blaue Tonnen und 243 große Behälter (mit 1100 Liter Inhalt) wurden in den vergangenen Wochen in der Lechstadt verteilt. „Es haben alle Grundstücke mindestens einen blauen Behälter bekommen; es sei denn, die Aufstellung wurde vorher mit dem versandten Formular abbestellt, weil die Tonne zum Beispiel gemeinsam mit einem Nachbarn genutzt wird oder schlichtweg kein Bedarf besteht“, berichtet die EVA-Abfallberaterin Claudia Knopp.

An etwa 250 Grundstücken steht keine Blaue Tonne; das sind etwa 8,5 Prozent der Schongauer Grundstücke. „Die dort ansässigen Anwohner müssen das Altpapier natürlich trotzdem getrennt sammeln und beispielsweise an unseren Wertstoffhöfen abgeben“, so der Hinweis von Claudia Knopp. Das Altpapier könne man auch weiterhin kostenlos an der Wertstoffhöfen abgeben.

Die blauen Behälter können im Dezember 2019 zu den im Abfuhrkalender genannten Terminen das erste Mal rausgestellt und geleert werden. Parallel können natürlich noch die grauen Säcke, Zeitungsbündel oder gebündelte Kartons bereitgelegt werden. Ab 6 Uhr früh zum Sammeltermin muss alles Altpapier bereitstehen.

Was alles in die Blaue Tonne gehört

Was alles darf man in die Blaue Tonne werfen? Das sind Zeitungen (lose, nicht gebündelt), Illustrierte, Prospekte, Magazine, Broschüren, Kataloge, Drucksachen, Büro- und Schreibpapier, geschreddertes Papier, Zettel, Hefte, Bücher, Knüllpapier, Papiertüten, Umschläge, Kuverts, Kalender, Pappe, Kartons, Kartonagen. Kartons sollten zerkleinert werden, damit mehr in die Tonne passt.

Nicht in die Altpapiertonne gehören folgende Abfälle: Papierhandtücher, Papiertaschentücher, Servietten, Liegenpapier, Getränkekartons, Windeln, beschichtete Papiere (z. B. Faxthermopapier), Klebeetiketten und das Trägerpapier, Metalle, Kunststoffe, Biomüll, Spritzen und Zigarettenabfälle.

Getränkekartons gehören in den Gelben Sack. Küchenkrepppapier, Papiertaschentücher, Servietten oder andere Zellstoffe können in der Biotonne entsorgt werden. Tapeten, Kohle-, Pergament-, Faxpapier oder gewachstes Papier gehören in den Restmüll.

Was passiert eigentlich mit dem Papier und der Pappe aus der Blauen Tonne? „Das Altpapier aus den Blauen Tonnen wird in Kinsau in der Papiersortieranlage sortiert und die verschiedenen Papiersorten werden anschließend verwertet“, klärt die Abfallberaterin auf. Bislang seien das Mischpapier aus den Grauen Säcken und die Kartonagen auch schon in Kinsau sortiert worden, wobei die maschinelle Sortierung der Säcke bedeutend aufwendiger ist als die lose Ware aus der Tonne.

„Es ist überhaupt kein Problem, Zeitungen vermischt mit anderem Altpapier in der Blauen Tonne zu sammeln; die Sortieranlage kann das sehr gut aussortieren“, teilt die Erbenschwanger Verwertungs- und Abfallgesellschaft (EVA) auf Anfrage mit.

mg

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