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Einmal rundum eingekreist von jungen Trachtlern war der Marienplatz beim Festzug, der zur Eishalle führte.
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Über 600 Kinder und Jugendliche aus den Trachtenvereinen des Lechgaus hatten sich fesch herausgeputzt und feierten am Sonntag zusammen den 50. Gaujugendtag in Schongau.
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Über 600 Kinder und Jugendliche aus den Trachtenvereinen des Lechgaus hatten sich fesch herausgeputzt und feierten am Sonntag zusammen den 50. Gaujugendtag in Schongau.
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Über 600 Kinder und Jugendliche aus den Trachtenvereinen des Lechgaus hatten sich fesch herausgeputzt und feierten am Sonntag zusammen den 50. Gaujugendtag in Schongau.
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Über 600 Kinder und Jugendliche aus den Trachtenvereinen des Lechgaus hatten sich fesch herausgeputzt und feierten am Sonntag zusammen den 50. Gaujugendtag in Schongau.
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Über 600 Kinder und Jugendliche aus den Trachtenvereinen des Lechgaus hatten sich fesch herausgeputzt und feierten am Sonntag zusammen den 50. Gaujugendtag in Schongau.
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Über 600 Kinder und Jugendliche aus den Trachtenvereinen des Lechgaus hatten sich fesch herausgeputzt und feierten am Sonntag zusammen den 50. Gaujugendtag in Schongau.
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Über 600 Kinder und Jugendliche aus den Trachtenvereinen des Lechgaus hatten sich fesch herausgeputzt und feierten am Sonntag zusammen den 50. Gaujugendtag in Schongau.

50. Gaujugendtag in Schongau

„Wer die Jugend hat, hat die Zukunft“

Da ging einem das Herz auf: Über 600 Kinder und Jugendliche aus den Trachtenvereinen des Lechgaus hatten sich fesch herausgeputzt und feierten am Sonntag zusammen den 50. Gaujugendtag in Schongau.

Schongau Schon beim feierlichen Gottesdienst in der Kirche Mariae Himmelfahrt war kein Platz mehr frei. Eingerahmt von den Fahnenabordnungen bot sich Stadtpfarrer Norbert Marxer und Diakon Hans Steinhilber ein wunderbares Bild. „Ich möchte ein herzliches Vergelt’s Gott an alle sagen, die sich seit 50 Jahren engagieren und unseren Kindern Tradition, Werte und Glauben vermitteln“, hob Steinhilber, selbst ein Vollblut-Trachtler, in seiner Ansprache hervor. Dass Brauchtum und Kirche unzertrennlich zusammengehören, zeigte sich auch daran, dass alle Ministranten in Tracht erschienen waren, die musikalische Gestaltung von jungen Trachtlern übernommen wurde, sowie Lesung und Fürbitten.

Direkt im Anschluss an den Gottesdienst wurde es eng rund um den Marienplatz, denn dort stellten sich alle zum Festzug auf. Hinter jeder Fahnenabordnung marschierten die Kinder und Jugendlichen sauber in Reih und Glied und im Gleichschritt bis zur Eishalle, unterstützt von zwei Musikkapellen (aus Schongau und Rott) und zwei Trommlerzügen (Rottenbuch und Peiting).

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es weiter. Frisch gestärkt mit Braten und Leberkässemmeln, zeigten die Jugendgruppen die unterschiedlichsten Plattler und Volkstänze – vom Kikeriki, der Kreuzpolka, dem Dätscher bis hin zum Radtanz und dem Schnacklwalzer wurde geboten, was das Trachtlerherz höher schlagen lässt.

Kein Wunder, dass alle Festredner sich vor Lob überschlugen. Schongaus Bürgermeister Falk Sluyterman betonte, dass die gesamte Trachtenbewegung nicht aus dem kulturellen Leben wegzudenken sei, und Landrätin Andrea Jochner-Weiß hob lobend die Werte hervor, die in den Trachtenvereinen vermittelt werden: „Pünktlichkeit, Disziplin und vor allem die Freude an Gemeinschaft und Tradition.“

Angesichts des imposanten Bilds, das sich Max Bertl, dem Vorsitzenden des Bayerischen Trachtenverbands, in der mit gut 1000 Gästen besetzten Eishalle bot, stellte er fest: „Mir ist nicht bange um die Trachtenbewegung in Bayern, vor allem nicht im Lechgau. Denn wer die Jugend hat, der hat die Zukunft.“ Und dass jeder Euro, der entweder von Eltern oder staatlichen Institutionen in diese Bewegung fließt, gewinnbringend angelegt ist, erläuterte Gauvorstand Franz Multerer: „Die gesamte Gesellschaft bekommt etwas zurück – nämlich engagierte, wertvolle junge Menschen, die sie bereichern.“ Und die sich nicht scheuen, ein so großes Fest auszurichten.

Wie die Mitglieder des Trachtenvereins Schloßbergler Schongau, die vom Aufbau bis zur Bewirtung alle zusammenhalfen, um dem 50. Jubiläum den würdigen Rahmen zu verleihen. Wer bis jetzt noch nicht hundertprozentig verstanden hatte, was das Feuer ist, das den Trachtlern innewohnt und das sie weitertragen: Nach diesem 50. Gaujugendtag weiß es jeder.

Christine Wölfle

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