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Die besten Schüler (unten von links): Pascal Naoum, Daniel Fromm, Lorena Beer, Jannis Pust, Philomena Reich, Sara Mrkakj, Sinah Mayer, Rama Akhras und Patrick Hoffmann. Ganz links: Stephanie K lotz von der Frank Hirschvogel Stiftung.

Mittelschule Schongau

Die Segel neu setzen

„Man kann den Wind nicht ändern, aber die Segel neu setzen“ – unter diesem Motto hielten die beiden Schülerinnen Philomena Reich und Annalena Müller im Namen aller Absolventen der Mittelschule ihre Rede bei der Abschlussfeier am Freitag im Jakob-Pfeifer-Haus.

Schongau – Glücklich strahlten alle Schüler der Mittelschule, als sie die roten Mappen mit ihren Zeugnissen von ihren Klassenleitern überreicht bekamen. Von diesen bekamen sie auch gute Ratschläge mit auf den Weg. Unübersehbar fiel den Lehrern der Abschied von den Schülern sichtlich schwer. Allesamt sprachen den Wunsch aus, dass der Kontakt nicht abreißen möge und sie sich freuen würden, hin und wieder eine Whatsapp zu erhalten, wie es ihren Schützlingen so gehe.

„Genießt die Zeit, die ihr jetzt habt, bevor es im September für euch weitergeht“, empfahl Schongaus stellvertretender Bürgermeister Tobias Kalbitzer, und Bezug nehmend auf den Abschlussball: „Lasst heute Abend die Sau raus!“. Dafür hatten sich die Schüler auch in Schale geworfen: Ob in Tracht, in kurzer oder langer eleganter Abendgarderobe und Anzug standen sie den eifrig fotografierenden Eltern fürs Erinnerungsfoto zur Verfügung.

Kerstin Giebel, die im Namen der Firma Hoerbiger jedem Schüler ein kleines Präsent überreichte, verglich im Rückblick auf den diesjährigen „Hoerbiger-Fußballcup“ – den die Mannschaft der Mittelschule Schongau gewonnen hatte – den weiteren Lebensweg der Schüler mit einem Fußballspiel. „Ihr seid eine Mannschaft geworden. Haltet Kontakt und pflegt eure Freundschaften“, sagte sie. Es gebe Siege und Zeiten, in denen man zurückstecken müsse. Und bei etwaigen Tiefschlägen solle man sich von anderen helfen lassen. Das Wichtigste sei aber, voll bei der Sache zu sein bei allem, was man mache: „Bleibt am Ball!“.

Der Tag der Abschlussfeier sei „wahrhaft Grund zur Freude“, sagte Schulleiter Frank Pfaffenberger. Stolz war er auf die Leistung seiner Schüler, die alle die Prüfung bestanden hatten. Von den 40 Absolventen der 10. Klasse hatten sieben eine Eins vor dem Komma, 38 Schüler haben ihren Quali in der Tasche, vier davon ebenfalls mit einer Eins vor dem Komma und keiner schlechter als 3,0. Und 20 Schüler haben die Mittelschule erfolgreich abgeschlossen. Die Jahrgangsbesten bekamen Geldpreise im Wert von 100 bis 300 Euro von der Frank-Hirschvogel-Stiftung. Was Pfaffenberger persönlich aber besonders gefreut habe, sei ein Satz aus dem Lehrerkollegium gewesen: „Egal welche Noten die Schüler jeweils haben, sie haben das Herz am rechten Fleck“.

Myrjam C. Trunk

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