Die neue Ampel auf Höhe Jugendheimweg wird am Montag zur ersten von vielen Baustellen.

In Schongau

Achtung Autofahrer: Am Montag startet der heiße Baustellen-Herbst

  • schließen

Es wird ernst mit den vielen Bauarbeiten, die die Stadt Schongau und das Staatliche Bauamt Weilheim in diesem Herbst im Stadtgebiet vorhaben.

Schongau – Das haben bereits Pendler bemerkt, die den Parkplatz am Lechberg genutzt haben – der ist nämlich seit Donnerstag gesperrt, weil dort Baustellengerätschaften untergebracht sind. Am kommenden Montag starten nun die Bauarbeiten zur Erneuerung und Modernisierung der Ampelanlagen an den Kreuzungen Bahnhofstraße/Marktoberdorfer Straße–Augsburger Straße („Spinne“), Bahnhofstraße/ Münz- und Blumenstraße („Münztor“) sowie Bahnhofstraße/Sonnenstraße/Hermann-Ranz-Straße („Butterwerkskreuzung“). Wie berichtete, sollen die neuen Ampeln dank Kameras intelligent geschaltet werden können und so den Verkehrsfluss auf dieser Hauptroute durch Schongau erheblich verbessern.

Allein mit den Ampeln ist es aber nicht getan. Weil die Anlagen zudem barrierefrei gestaltet werden und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer deutlich erhöht werden soll, werden in der Bahnhofstraße südlich der Butterwerkskreuzung sowie im Bereich der südlichen Einmündung der Hermann-Ranz-Straße insgesamt drei Fußgängerquerungen errichtet. Außerdem wird im Bereich Jugendheimweg/Zufahrt Lidl eine neue Fußgängerampel errichtet.

Voraussichtlich bis Ende des Jahres werden die Arbeiten dauern und zu Behinderungen und Wartezeiten führen, sagt das Bauamt. Da die Arbeiten größtenteils im Gehwegbereich und am Fahrbahnrand erfolgen, muss zum Schutz der Arbeiter sowie für die Bereitstellung des Arbeitsraumes die Fahrbahn deutlich eingeengt und teilweise verschwenkt werden.

Erste Baustelle wird in den nächsten drei Wochen die neue Fußgängerampel auf Höhe des Jugendheimweges sein. In dieser Zeit wird die Ausfahrt vom Schuhgeschäft auf die Staatsstraße nicht mehr möglich sein. Phasenweise muss die Zufahrt zu den Märkten auch komplett geschlossen werden. Die Erreichbarkeit der Märkte ist jedoch über die zweite bestehende Zufahrt auf Höhe des Lidl-Marktes gewährleistet. Das Ausfahren aus dem Jugendheimweg wird in den drei Wochen nur nach rechts möglich sein.

Die Arbeiten werden von der Firma Strommer aus Schongau und der Lichtsignalfirma Swarco aus München durchgeführt. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro und teilen sich Stadt und Freistaat.

Deutlich billiger, nämlich rund 20 000 Euro, und kürzer, nur zwei Wochen, wird eine weitere Baustelle, die ebenfalls am Montag eingerichtet wird. In der Kirchenstraße wird auf Höhe des Verbundungsgässchens zur Münzstraße, wo seit zwei Jahren eine Laterne fehlt und es nachts sehr duster ist, eine Laterne aufgestellt und dafür auch der Gehweg verbreitert. Weil sich CSU-Stadtrat Paul Huber sehr für die Laterne eingesetzt und auch den jetzt umgesetzten Vorschlag gemacht hat, heißt die Leuchtquelle innerhalb des Rathauses nur „Paul-Huber-Gedächtnislaterne“ – den Begriff hatte Bürgermeister Falk Sluyterman in einer Sitzung geprägt. Für die Baumaßnahme muss die Kirchenstraße in diesem Bereich bis zum 29. September komplett gesperrt werden, die Durchfahrt ist dann nicht möglich.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Außer Kontrolle geratener Kran rasiert Dach ab
Diesen Schock wird eine Böbinger Familie so schnell nicht vergessen: Am Dienstagnachmittag hat sich ein auf dem Nachbargrundstück ihres Hauses stehender Kran …
Außer Kontrolle geratener Kran rasiert Dach ab
Rathauschef zufrieden, Telekom reumütig
Im Großen und Ganzen zeigte sich Bürgermeister Georg Epple bei der Bürgerversammlung zufrieden. Den Bürgern selbst waren der Breitbandausbau und seine Tücken ein großes …
Rathauschef zufrieden, Telekom reumütig
Mieterführerschein für Flüchtlinge
Wieso ist es in Deutschland so wichtig, den Müll zu trennen? Worauf muss man beim Abschließen eines Mietvertrages achten? Diese und andere Fragen wurden im Rahmen des …
Mieterführerschein für Flüchtlinge
Kirschblüten-Dreh, die zweite
Regisseurin Doris Dörrie arbeitet gerade an der Fortsetzung ihres hochgelobten Films „Kirschblüten Hanami“ – und zwar überall im Schongauer Land. „Dämonen zum Tee“ soll …
Kirschblüten-Dreh, die zweite

Kommentare