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Mit ähnlichen Schrittzählern wie diesen am Handgelenk wird die Aktion starten. Kaufen müssen die Teilnehmer die Geräte selbst.

Schrittzählwettbewerb 

Schongau bewegt sich – ein bisschen

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Die Aktion „Schongau bewegt sich“ entpuppt sich auch im zweiten Anlauf nicht als Gassenhauer: Bis gestern lagen nur 60 Anmeldungen vor. Die Beteiligten hoffen, dass sich bis zum Start am 30. Juni jetzt noch mehr Teams anmelden.

Schongau – „Vielleicht ist die Aktion für Schongau zu innovativ“, meint Wirtschaftsförderin Yvonne Voigt mit Blick auf die bislang geringe Zahl der Anmeldungen für „Schongau bewegt sich“. Die Idee, bei der vor allem die Gesundheitsförderung im Vordergrund steht, ist nicht neu: In Böblingen, Johannisbad und Winnenden wurden bei Wettbewerben schon eifrig Schritte gezählt. Das Konzept ist einfach: Wer in vier Wochen am meisten gelaufen ist, hat gewonnen. Auch in Schongau gab es 2016 einen ersten Anlauf für die Aktion. Die Zeit für die Organisation war jedoch zu kurz gefasst, die Beteiligung mit 53 Anmeldungen zu gering (wir berichteten). Diesmal war der Vorlauf länger, und es sind nicht, wie im vergangene Jahr, nur Teams aus der Altstadt angesprochen, sondern aus ganz Schongau und Umgebung.

Die Resonanz hält sich dennoch bislang in Grenzen. Eigentlich sollten die ersten Geräte, mit denen die Schritte der teilnehmenden Teams gezählt werden, an diesem Montag ausgegeben werden. Der Termin wurde mangels Nachfrage auf den 26. Juni verschoben, die Teilnehmer seien informiert, sagt Voigt. Die sogenannten Fitness-Tracker der Firma Garmin müssen alle Team-Mitglieder mitbringen. Sollten sie noch keinen besitzen, müssen sie einen kaufen. Kostenpunkt: 65 Euro.

Zu den bis jetzt angemeldeten Mannschaften zählen unter anderem die „Himmelsstürmer 3.0“, das „Krampfadergeschwader“, die „Raiba-Waiba“ und der „Sparkassenpower“. Auch über das Stadtmarketing erhofft sich Voigt nun noch mehr Anmeldungen. „Diverse stecken schon in den Startlöcher“, weiß die Wirtschaftsförderin.

„Schongau bewegt sich“ soll bekanntlich neben der Gesundheit auch die Gemeinschaft stärken: So möchte Voigt zum Beispiel Mitarbeiter von Geschäften und Unternehmen ermuntern, in der Mittagspause gemeinsam zu Fuß in die Altstadt zu gehen. Gezählt werden aber nicht nur diese Schritte, sondern alle, versichert die Wirtschaftsförderin: „Sie können laufen, wann und wo immer Sie wollen“, erklärt sie. So fließe zum Beispiel auch die Bergtour am Wochenende mit in das Ergebnis ein.

Bis zum Beginn des Laufwettbewerbs am 30. Juni – offizieller Start ist um 14 Uhr bei den Schmankerltagen auf dem Marienplatz – wird jetzt weiter kräftig die Werbetrommel gerührt. Zuletzt hatte nach Angaben der Wirtschaftsförderin die beteiligte AOK auch Radio-Spots geschaltet. Anmelden könne man sich jederzeit, auch noch während des Wettbewerbs, so Voigt. Gezählt werden die Schritte der Teilnehmer bis zum 28. Juli. Aus Datenschutzgründen müssen davor Teams à drei bis fünf Personen gebildet werden. Der Team-Name ist frei wählbar.

Von einer möglichen Enttäuschung über die bislang maue Nachfrage möchte Voigt nicht sprechen. Ein Versuch sei es auf jeden Fall wert, findet sie. Ob es 2018 eine Neuauflage geben wird, ist aber offen: „Aus meinem Wirtschaftsförderungsbudget kann ich das nicht noch einmal stemmen“, bedauert Voigt. Auch der Zeitaufwand sei groß.

Anmeldung:

www.schongaubewegtsich.instingo.de

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