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Das Singspiel aus dem Vorjahr war beim Schockerberg ein absoluter Brüller.

Am Wochenende geht’s los

Lange Wartelisten für Schockerberg-Karten

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Der Schockerberg, traditioneller Starkbieranstich der Schongauer CSU, ist längst ausverkauft, obwohl es wieder drei Aufführungstage gibt. Im Ablauf des launigen Abends mit zahlreichen Aufführungen gibt es aber eine Änderung.

Schongau – In die SPD sind zuletzt zahlreiche Mitglieder wegen Martin Schulz eingetreten und, nachdem er in der Beliebtheitsskala abgestürzt war, wegen des Mitgliederentscheids zur GroKo. Dass die CSU eine Eintritstwelle erlebt, weil Angela Merkel Kanzlerin bleibt oder Markus Söder neue Ministerpräsident wird, ist nicht zu spüren. Dabei gäbe es, zumindest in Schongau, einen guten Grund, in die Partei einzutreten: um sich Karten für den Schockerberg, den traditionellen Starkbieranstich der Schongauer CSU, zu sichern.

Denn obwohl dieses Highlight im Schongauer Veranstaltungsjahr mittlerweile an drei Tagen läuft, gab es auch dieses Jahr kaum Karten für den freien Verkauf. Weil CSU-Mitglieder vorrangig bedacht werden, waren alle Tickets quasi schon vor dem einzigen Verkaufstag Mitte Februar vergriffen. „Wenn tatsächlich jemand verhindert ist und Karten zurückgegeben hat, gibt es für alle drei Tage eine lange Warteliste“, sagte Mitorganisator Michael Eberle. Es lohnt sich also nicht wirklich, an diesem Wochenende vor Ort sein Glück zu versuchen.

Die glücklichen Kartenbesitzer dagegen können sich freuen. Das Programm ist bewährt: Die Fastenpredigt wird Robert Kassebaum alias Bruder Okulus halten, weitere Einlagen gibt es von Markus Wühr alias Luigi aus Alto Adige sowie Marianne Porsche-Rohrer, die sich dieses Mal als Maurerin auf der Grundschul-Baustelle verdingt hat. Danach folgt eine kleine Ablauf-Änderung: Folgte sonst immer das Singspiel, wird dieses Jahr die Hohenfurcher Feuerwehrkapelle mit ihren berühmt-berüchtigten Schmähungen vorgezogen. „Das war ein Vorschlag

der Hohenfurcher. Die haben gesagt, das Singspiel soll als Höhepunkt zum Schluss kommen“, so Eberle – wie beim Nockherberg auch. Doch er vermutet einen anderen Beweggrund: „Bisher konnten wir uns nach unserem Singspiel gemütlich mit einem Starkbier den Hohenfurcher Auftritt anschauen, dieses Mal ist es umgekehrt“, sagte Eberle schmunzelnd.

Zum Singspiel wird noch nichts verraten, nur soviel: „Die große Politik hat sich nach uns gerichtet“ – es wird also um eine Große Koalition gehen. Das können sich auch zahlreiche Prominente anschauen: Angemeldet sind für Freitag unter anderem Landrätin Andrea Jochner-Weiß, Vize-Bürgermeister Tobias Kalbitzer und zahlreiche Bürgermeister umliegender Gemeinden, am Samstag kommen Bürgermeister Falk Sluyterman sowie die Abgeordneten Harald Kühn (Landtag) und Alexandra Bertl (Bezirkstag), am Sonntag Regina Schropp von der Bayernpartei. 

Der Schockerberg wird im Jakob-Pfeiffer-Haus am Freitag, 9. März, und Samstag, 10. März, jeweils um 19 Uhr und am Sonntag, 11. März, um 16 Uhr aufgeführt.

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