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Der neugewählte Vorsitzende im Kreise der Alternativen Liste Schongau. Stehend von links Ernst Buhl, Carola Dempfle, Tobias Kalbitzer, Renate Müller, Gregor Schuppe, Markus Keller und Irmgard Schreiber-Buhl. Vorne sitzend Bettina Buresch, der neue Vorsitzende Andreas Hornsteiner und Nina Konstantin.

Andreas Hornsteiner jetzt Vorsitzender

Bei der ALS weht ein frischer Wind

Die Alternative Liste Schongau (ALS) hat einen neuen Vorsitzenden. Es ist der aus München stammende Physiker Andreas Hornsteiner, dem bei der Jahreshauptversammlung einstimmig das Vertrauen der Mitglieder ausgesprochen wurde. Er soll neuen Schwung in die ALS Schongau bringen.

Schongau – Seit sechs Jahren lebt der neue ALS-Vorsitzende in Schongau. „Nach mehrjährigem Kennenlernen schätze ich viele Dinge an Schongau. Es gibt aber auch einiges zu tun, um noch mehr an Lebensqualität, Kultur und Miteinander in unserer schönen Stadt zu erreichen“, erklärte Andreas Hornsteiner. Er hat die Nachfolge von Gregor Schuppe angetreten, der bei der Hauptversammlung nicht mehr kandidierte und somit den Weg freimachte für einen Führungswechsel.

Der neue ALS-Chef ist in München aufgewachsen. Nach Studium und Promotion in Physik ist er seit über 20 Jahren in leitender Funktion im Vertrieb tätig. Vor sechs Jahren zog er nach Schongau und ist seit einiger Zeit Mitglied der Alternativen Liste.

Wie kamen die Kontakte zur ALS zustande? „Andreas Hornsteiner hat sich für unsere Arbeit interessiert und mal vorbeigeschaut. Offenbar hat es ihm bei uns gut gefallen“, berichtet Renate Müller auf Anfrage der Heimatzeitung.

Mit dem neuen Vorsitzenden hat die Alternative Liste Schongau jetzt 19 eingetragene Mitglieder. 1989 wurde die Alterrnative Liste aus der Taufe gehoben. Aus dem Schongauer Stadtrat ist sie nicht mehr wegzudenken. Neben den 19 Mitgliedern gibt es bei der ALS noch eine Reihe von Unterstützern.

Was will der neue Vorsitzende Andreas Hornsteiner so alles anpacken? Er hat bereits einige wichtige Punkte zusammengestellt, an denen aus seiner Sicht in Schongau gemeinsam gearbeitet werden müsste:

-Förderung des Engagements aller Einwohner. „Wenn dieses Engagement nicht von der Basis kommt, wird sich auch nichts entwickeln und verändern“, sagt der neue Vorsitzende.

-Visionen für die Belebung der Altstadt, „aber Schongau ist mehr als nur die Altstadt, die meisten Bürger wohnen außerhalb, deswegen ist auch hier eine nachhaltige Entwicklung wichtig“.

-Schonender Tourismus für die Entwicklung und Attraktivität der Stadt

-Mehr Miteinander der Kulturen in einer bunten Stadt Schongau

Ein weiteres Ziel des neuen Vorsitzenden ist, mehr Menschen dafür zu gewinnen, sich innerhalb der Alternativen Liste für Schongau zu engagieren. In der Satzung der ALS steht ganz klar: Zweck des Vereins ist die Förderung einer menschen- und umweltgerechten, gemeinwohlorientierten Politik.

„Wer sich in diesem Sinne für Schongau einsetzen will, kann gerne bei der Alternativen Liste vorkommen“, sagt Hornsteiner – und spricht dabei aus eigener Erfahrung.

Übrigens: Ein Mitgliedsbeitrag wird bei der Alternativen Liste Schongau nicht erhoben. „Wir finanzieren uns aus freiwilligen Spenden“, kann ALS-Kassier Andreas Ohr bestätigen.

Michael Gretschmann

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