B17 südlich von Landsberg

Auf Gegenfahrbahn geraten: Schongauerin (25) lebensgefährlich verletzt

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Mit lebensgefährlichen Verletzungen musste eine Schongauerin am Samstagabend in ein Münchner Krankenhaus geflogen werden. Die 25-Jährige war auf der B17 südlich von Landsberg frontal in das Auto einer vierköpfigen Familie gefahren.

Schongau/Landsberg - Die Polizei Landsberg rätselt noch, wie der Unfall passieren konnte. Tatsache ist, dass die 25-jährige Schongauerin am Samstagabend gegen 21.20 Uhr auf der B17 von Landsberg Richtung ihrer Heimatstadt unterwegs war. Kurz vor der Ausfahrt Landsberg-Süd fuhr die Schongauerin, die sich alleine im Fahrzeug befand, aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit dem Pkw eines 60-jährigen Pkw-Fahrers aus dem Landkreis Passau frontal zusammen. Durch den Aufprall wurde die 25-Jährige schwerst verletzt in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Sie wurde durch die Feuerwehr Landsberg geborgen und mit einem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik geflogen. „Nach Auskunft der Ärzte ist die Frau lebensgefährlich verletzt, schwebt aber nicht akut in Lebensgefahr“, sagte ein Polizeisprecher.

Der 60-Jährige, seine 55-jährige Ehefrau, die zwölfjährige Tochter und der 14-jährige Sohn aus dem anderen Auto kamen zum Glück etwas glimpflicher davon, sie wurden laut Polizei alle mittelschwer verletzt und durch die Rettungskräfte in die Krankenhäuser Landsberg, Kaufbeuren und Augsburg gebracht. An den beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von rund 17000 Euro. Die B17 war von bis 23.40 total gesperrt. Die Wegen der unklaren Unfallursache bitte die Polizei zeugen, sich unter Tel. 08191/9320 zu melden.

Rubriklistenbild: © dpa

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