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Bei den Faschingsumzügen im Schongauer Land wird auch heuer wieder eine Fülle von Themen aufgegriffen.

Höhepunkt des Narrentreibens

Auf einen Blick: Die Faschingsumzüge im Schongauer Land

Zum Finale der Faschingszeit gibt es im Schongauer Land traditionell wieder einige Umzüge. Los geht es am Samstag, 10. Februar, in Apfeldorf und Schwabsoien. Am Faschingssonntag, 11. Februar, wird durch die Schongauer Altstadt gezogen. Abschließend gibt es am Dienstag, 13. Februar, gleich drei Faschingsumzüge. Dann wird in Epfach und Lechbruck gefeiert. Einen besonderen Faschingsumzug speziell für Kinder gibt es in Böbing.

  • Apfeldorf:  „Wir schwimmen ein bisserl gegen den Strom“ stellt Thomas Mayr zum Apfeldorfer Faschingszug fest. Die Abteilung Fußball im SVA organisiert im zweijährigen Rhythmus einen Gaudiwurm, der entgegen der sonstigen Entwicklungen mit riesen Wagen und großen gesellschaftlichen Themen mehr auf die lokalen Spitzen blickt. Sieben Wagen und fünf Fußgruppen werden am Samstag, 10. Februar um 14 Uhr beim Gasthaus Kölbl starten, über den Schelmengraben ins Unterdorf ziehen, beim Kastanienplatz kehrt machen und bei der Mehrzweckhalle enden. Vom Maibaum über den Schulbus bis zum Breitbandausbau sind auch die Themen sehr regional. Beim anschließenden Faschingstreiben in der Mehrzweckhalle werden die Narren von der Apfeldorfer Mädchengarde und später von der Schongauer Prinzengarde unterhalten. „Wir haben lauter normale Bruckenwagen und es wird auch nicht so laut“ lädt Thomas Mayr besonders Familien zu diesem kleinen, aber feinen Faschingszug ein.
  • Schwabsoien: Der Faschingsumzug in Schwabsoien beginnt am Samstag, 10. Februar, ab 12 Uhr mit den Auftritten der Minigraden am Dorfplatz. Zahlreiche Wagen und Fußgruppen ziehen dann mit lauter Musik ab 14 Uhr durch den Ort. Die Teilnehmer werden am Gemeindehaus vorgestellt, außerdem tanzen die Garden aus Schwabsoien und den umliegenden Orten sowie Showtanzgruppen am Dorfplatz. „Anschließend wird bei der großen Faschingsparty im Zelt weitergefeiert“, erzählt Stephan Jahl, Präsident des Faschingsclub Schwabsoien. Die Bloody Chicken Heads und die Allgäu Feager sorgen dabei für Partystimmung. Damit auch Feiernde aus den umliegenden Orten sicher zum Umzug und wieder heim kommen, bietet der Faschingsclub einen Shuttleservice an. Die genauen Routen und Abfahrtszeiten sind auf dieser Internetseite einsehbar.
  • Schongau: Auch in Schongau gibt es wieder einen großen Umzug. Am Sonntag, 11. Februar, lädt die Schongauer Faschingsgesellschaft zum traditionellen Faschingstreiben in die Schongauer Altstadt ein. Dabei ist für jeden etwas dabei. „Bereits ab 12 Uhr ist Barbetrieb am Marienplatz und mehrere Minigarden treten auf der Bühne vorm Ballenhaus auf“, weiß Präsident Andreas Mock. Der Faschingszug startet dann um 14 Uhr entlang der Münzstraße und um den Marienplatz. Verschiedene Motivwagen und Fußgruppen nehmen dabei lokale und überregionale Themen auf den Arm. Im Anschluss treten die Garden aus Schongau und der Umgebung mit ihren Prinzenpaaren auf.
  • Epfach : Am Faschingsdienstag, 13. Februar, nehmen die Narren Epfach ein. Mit guter Laune zieht der Gaudiwurm durch den Ort. Los geht’s um „Punkt 14.11 Uhr“, wie die Veranstalter von der Faschingsgesellschaft Epfach betonen. Im Anschluss an den Umzug heizt DJ Harry allen Feierwütigen am Dorfplatz ein. Außerdem treten im Haus der Vereine die Garden und Prinzenpaare aus der Umgebung auf.
  • Lechbruck/Prem: Lechbruck und Prem veranstalten am Dienstag, 13. Februar, wieder einen gemeinsamen Faschingszug, der jeweils abwechselnd organisiert wird. Diesmal sind die Premer dran, die deshalb wohl traditionell wieder die Lechbrucker auf die Schippe nehmen, indem sie ihnen vor Augen führen, was diesen aus Sicht der Premer im vergangenen Jahr nicht so gelungen ist. Start des Gaudiwurms ist um 13.30 Uhr in Prem. Die Wagen und Fußgruppen ziehen dann nach Lechbruck, wo sie gegen 14.30 Uhr eintreffen sollen. Weiter geht es dann durch den Ort, bis zum Feuerwehrhaus, wo der Umzug endet. In der Lechhalle wird aber bei der Durstlöschparty munter weitergefeiert.
  • Böbing: Einen besonderen Faschingsumzug speziell „von und für Kinder“ gibt es am Faschingsdienstag, 13. Februar, in Böbing. „Weil Kinder beim normalen Faschingsumzug oft untergehen, gibt es im Wechsel alle zwei Jahre einen Kinderfaschingszug“, weiß Bürgermeister Peter Erhard. Verkleidet ziehen die Kinder aus Böbing und Umgebung dann in kleineren Fußgruppen und mit eigenen Handwägelchen durch den Ort. Treffpunkt ist um 13 Uhr vorm Gasthof Haslacher. Der Gaudiwurm startet dann um 13.30 Uhr zum Kirchplatz, wo kurz verweilt wird und geht dann über die Schöffauerstraße wieder zurück zum Gasthof Haslacher, wo mit buntem Programm weitergefeiert wird. Dort findet ab 18 Uhr auch der Kehraus statt.
  • Trauchgau: Nur alle zwei Jahre findet in Trauchgau der Faschingszug statt. Heuer am Faschingsdienstag, 13. Februar, ist es um 13.30 Uhr wieder so weit. Viele lustige Ideen werden beim Umzug mit Fantasie, tollen Dekorationen und Kostümen in Szene gesetzt. Alle Faschingsfreunde sind eingeladen, beim Faschingszug als Fußgruppe oder mit einem Faschingswagen dabei zu sein.  es

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