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Die besten Schüler an der Berufsfachschule erhielten einen Preis.

Abschluss an der Berufsfachschule Schongau

Aus Schülern wurde ein blühender Garten

In feierlichem Rahmen wurden am Mittwochabend im Jakob-Pfeiffer-Haus die Abschlusszeugnisse an die Absolventen der Berufsfachschule Schongau überreicht. Schulleiter Thomas Schütz verglich die Schule mit einem Garten, einem Biotop, in dem es nun ganz bunt blühe.

Schongau – Unter den Absolventen waren 21 Kinderpflegerinnen und zwei Kinderpfleger, 14 Sozialbetreuerinnen/Pflegefachhelferinnen und drei Sozialbetreuer/Pflegefachhelfer, 17 Helferinnen für Ernährung und Versorgung, sechs kaufmännische Assistentinnen und sechs kaufmännische Assistenten, eine Schülerin und 16 Schüler der Berufsintegrationsklasse. Von insgesamt 73 Prüflingen hatten 71 bestanden. Desweiteren haben im Bereich der Kinderpflege drei sogenannte Externe die Prüfung absolviert und ebenfalls bestanden.

Eine Schule lasse sich, so Schulleiter Thomas Schütz, mit einem Garten vergleichen, in dem die „duftende Hyazinthe, die Narzisse und die Tulpe, die stachelige Rose, die Gladiole, der Rittersporn und das Vergissmeinnicht, der Kaktus, die Mimose und verschiedene Orchideen gemeinsam aufwachsen“. Die Berufsfachschulen gleiche so einem botanischen Garten, in dem Pflanzen aus verschiedenen Erdteilen miteinander ein ungewöhnliches Biotop bildeten. Manche hätte nur wenige Wurzeln, andere seien fast nur als Schnittblumen verwendbar und müssten besonders umsorgt werden; andere wiederum hätten das Glück, mit kräftigem Wurzelwerk und einem Klumpen Muttererde eingepflanzt worden zu sein und auch den Annäherungsversuchen eines Schädling widerstehen zu können. Das „Gartenpersonal“ habe danach gestrebt, für die bekannten und unbekannten Pflanzen beste Voraussetzungen für eine gedeihliche Entwicklung zu schaffen. Nicht selten habe es dabei einer ganz neuen Düngermischung bedurft, in anderen Fällen war die Bewässerungsanlage neu zu programmieren. Nur in seltenen Fällen habe man zur „chemischen Keule“ greifen müssen.

„Ich gebe kein Geheimnis preis, wenn ich verrate, dass das Personal dabei manchmal ganz schön ins Schwitzen kam“, so Schütz. In den allermeisten Fällen sei es aber gelungen, Pflanzen aufzupäppeln oder aufkommenden Wildwuchs etwas zu stutzen. Komme dann die Blütezeit, werde jede Pflanze bewertet, um festzustellen, was sie aus sich gemacht habe, ob sie glänzt, sich aus dem Kreis der anderen abhebt oder in Hintergrund bleibe. „Heute wollen wir uns gemeinsam an dem blühenden Garten erfreuen“.

Jeder Jahrgang habe seinen eigenen Charakter und Ertrag, den man so leicht nicht vergesse. Und so sei es auch mit den Absolventen: „Ihr seid uns so, wie ihr seid, ans Herz gewachsen“, so Schütz. Auch die Schüler hatten einige Beiträge zur Abschlussfeier vorbereitet, in Gedichtform oder Gruß- und Dankesworten verpackt. Musikalisch schön umrahmt wurde die Veranstaltung vom Schulchor.

Myrjam C. Trunk

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