Ab Freitag ist die Anschlussstelle bei Altenstadt komplett gesperrt, der Verkehr wird umgeleitet. Was aber alle Verkehrsteilnehmer freuen wird: Die Umgehungsstraße soll dann wieder frei befahrbar sein.
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Ab Freitag ist die Anschlussstelle bei Altenstadt komplett gesperrt, der Verkehr wird umgeleitet. Was aber alle Verkehrsteilnehmer freuen wird: Die Umgehungsstraße soll dann wieder frei befahrbar sein.

Nach Großbaustelle

B17 Umfahrung Schongau: Ab heute wieder freie Fahrt

  • Elke Robert
    VonElke Robert
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Die B17-Baustelle bei Schongau neigt sich dem Ende zu. Am heutigen Freitag wird die Absperrung bei Schongau Nord entfernt, und der Verkehr kann nach dreieinhalb Monaten wieder fließen. Allerdings nicht ohne Einschränkung, denn jetzt fehlt noch die Anschlussstelle Altenstadt.

Schongau – Seit Beginn der Pfingstferien ist die Hauptverkehrsader zwischen Schongau und Peiting, die B17 und B472 zwischen Hohenfurch und der Anschlussstelle Peiting West, saniert worden – und es ist offenbar bis auf die vergangenen zwei Wochen alles nach Plan verlaufen. Für die Bürger war es dennoch eine Belastung: Gesperrt war zwar nicht durchgehend und auch nicht immer beidseitig. Aber so mancher Auto- oder Lkw-Fahrer stöhnte über die langen Schlangen, die sich durch die Umleitungen etwa in Schongau an den Ampeln bildeten.

Sperrung wird heute abgebaut - und an anderer Stelle gleich wieder aufgebaut

Diese Phase sollte nun vorüber sein. Am heutigen Freitag im Verlauf des Tages wird die Sperrung kurz nach der Ortsausfahrt Hohenfurch auf der Umgehung abgebaut, und der Verkehr kann wieder fließen. Bis auf wenige Restarbeiten sei dieser Bereich der Großbaustelle erledigt. Zufrieden blickt Alois Stapf, Sachgebietsleiter Planung und Bau beim Staatlichen Bauamt Weilheim, auf die bisher rund dreieinhalbmonatige Zeit der Großbaustelle zurück. „Es ist alles planmäßig verlaufen“, so Stapf. Auch das Wetter spielte mit. Eine witterungsbedingte Verzögerung habe es lediglich in den vergangenen zwei Wochen gegeben, dafür reiche es schon, wenn eine Firma nicht wie geplant arbeiten könne – „das wirbelt den Terminplan immer durcheinander“. Beispielsweise Abdichtungsarbeiten an einer Wirtschaftswegbrücke oder Fahrbahnmarkierungsarbeiten würden eine trockene Witterung erfordern, hatte das Staatliche Bauamt bereits in der vergangenen Woche erklärt, als die Verzögerung um ein paar weitere Tage bekanntgegeben wurde.

Trotz der Witterung gut im Zeitplan

Zuvor hatte man trotz der vielen Starkregen und dem Warten auf Baumaterial das Glück, dass die Baufirmen die wetterabhängigen Asphaltierungstermine immer in die freien Lücken habe bringen können. Auftragsnehmer ist die Baufirma Strommer aus Schongau, die zwar mit Ausnahme der Schutzplanken alle anderen Arbeiten an Subunternehmer vergeben habe, aber man sei gut gefahren mit diesem einen verantwortlichen Ansprechpartner vor Ort, bestätigt Stapf. Von wegen flüsterleise: Nicht ganz zufrieden waren die Bürger nach der Sanierung der Lechtalbrücke.

Voraussichtlich am Freitagnachmittag wird die Absperrung vor Ort abgebaut, schätzen die Arbeiter. Um dann gleich an anderer Stelle wieder aufgebaut zu werden, nämlich an der Anschlussstelle Altenstadt. Dieser Bereich ist die drei Wochen zwischen dem 10. September und voraussichtlich 1. Oktober komplett gesperrt, eine Umleitung wird eingerichtet. Außerhalb der Verkehrsflächen wird schon die ganze Zeit gearbeitet, jetzt folgt der letzte Bereich an der Anschlussstelle. Bekanntlich wird ein neuer Ast auf der Nord-Ost-Seite der Straße gebaut. Dadurch soll die große Gefahrenstelle für Linksabbieger von der B17 entschärft werden und für jene Verkehrsteilnehmer, die auf die B17 einbiegen. Dort war es in der Vergangenheit mehrfach zu schweren Unfällen gekommen.

Letzter Bauabschnitt Anschlussstelle Altenstadt

Das Staatliche Bauamt bittet auch für diesen letzten Bauabschnitt die betroffenen Verkehrsteilnehmer und die Anwohner „um Verständnis für die Arbeiten und die damit verbundenen Verkehrsbeeinträchtigungen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Mit Blick auf die Zahlen für die insgesamt sechs Bauabschnitte, die Anschlussstelle Altenstadt und zusammengenommen gute elf Straßenkilometer umfassende Sanierung, kann Alois Stapf bisher noch nichts sagen. Es liegt noch keine Gesamtabrechnung vor. Er geht aber davon aus, dass der Kostenrahmen von rund 2,9 Millionen Euro eingehalten werden kann.

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