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Per Autokran wird das neue Bahnübergang-Schalthaus mit der genauen Standortbezeichnung BÜ Km 0, 457 auf das vorbereitete Fundament gesetzt. 

UPM-Bahnübergang in Schongau

Bald sind die Schranken am UPM-Bahnübergang wieder weg

Gute zwei Wochen dauerten die Arbeiten, um die baulichen Voraussetzungen für das neue Schalthaus neben dem Bahnübergang zur Einfahrt zum UPM- Werksgelände zu erstellen.

Schongau Jetzt konnte das neue Bahnübergang-Schalthaus ohne Komplikationen aufgesetzt werden.

„Der Zeitplan für die Vorarbeiten wurde perfekt eingehalten, die Arbeiter vor Ort haben sehr gute Arbeit geleistet“, ist der kurze Kommentar von Peter Bauer. Der Arbeitsgebietsleiter für Bauüberwachung dokumentiert alle Handgriffe am neuen Fundament und überträgt diese in sein Tablet. Man merkt sofort, dass Bauer mit Leib und Seele Eisenbahner ist. Er kennt jede Schraube im Gleisbereich, weiß jeden Kabelstrang einzuordnen.

Kurz vor 10 Uhr trifft der Sattelzug aus Mönchengladbach ein. Mit ihm wird das neue Schalthaus, das speziell für Schongau konfiguriert wurde, transportiert. Der 80- Tonnen-Autokran der Firma Albrecht fährt fast zeitgleich in Position. Um am UPM- Bahnübergang und in der Peitinger Straße einen großen Stau der anfahrenden Lkw zu vermeiden, leitet die UPM- Werkfeuerwehr den Lkw-Verkehr über den Bereich Einweichbecken um. Es wurde an alles gedacht.

Keine 30 Minuten später sitzt das neue Häuschen mit der Nummer BÜ Km 0,457 auf den vorgesehenen Betonteilen. Im Gegenzug wird das alte beschädigte Schalthaus nach Altenstadt transportiert auf einen weiteren Transporter verladen, um in Altenstadt beim Betonwerk Lang & Haberstock zermahlen zu werden. In den nächsten drei Wochen wird die Installation in dem Schalthaus vonstatten gehen. Wie Bauer erklärt, müssen die Telefonverbindungen sowie zusätzliche Verbindungen zum Fahrdienstleiter gekoppelt werden. Dazu kommen noch Einrichtungen zum Steuern der Lichtzeichenanlage und die Einarbeitung der Punkte, um die verschiedenen Annäherungsphasen des Zuges gemeldet zu bekommen.

Die Abnahme für die gesamte Technik ist für den 26. April geplant. Dann sollen auch die per Hand bedienten Schranken Geschichte sein und der Verkehr durch die vier neuen LED-Straßensignale mit Andreaskreuz gesteuert werden.
Hans-Helmut Herold 

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