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Drei Stahlstützen sind auf diesem Bild schon senkrecht in das Kanalbett eingetrieben worden. Am Kranhaken ist deutlich der rote Kopf zu sehen, der durch sein Gewicht und die erzeugte Vibration die Stützen eintreibt.

Baustelle an der Schongauer Kanalbrücke

Plattform im Kanal für Geräte und Material

Was die Autofahrer, die über die Behelfsbrücke aus Richtung Peiting nach Schongau fahren, sicherlich nicht bemerken, fällt den Fußgängern oder Radfahrern sofort auf, wenn sie auf der Fußgängerbrücke stehen. Mittels Kran wurden jetzt Stahlstützen flussabwärts der maroden Brücke in das Kanalbett eingetrieben.

Schongau – Gute zehn Meter sind die Stützen lang, zirka 1,5 Tonnen schwer. Insgesamt sechs dieser Stützen wurden in einer vorberechneten Anordnung platziert. Wie auf Anfrage zu erfahren ist, wird auf den Stützen eine große Plattform entstehen. Wegen eingeschränkter Räumlichkeiten rund um die Baustelle soll so eine Möglichkeit geschaffen werden, Baumaterial und Geräte, die unmittelbar für die neue Brücke gebraucht werden und im Einsatz sind, vor Ort zu haben.

Mittels Floß und eines Motorbootes wurde zur genauen Bestimmung und Versenkung der senkrechten Eisenstützen eine Markierungsleine von der alten Brücke zur Fußgängerbrücke gespannt. Mit einem Spezialkopf am Kranhaken, in den wiederum die Eisenstütze angebracht ist, wurde durch Gewicht und Vibration die Stütze in das Kanalbett getrieben.

In einem weiteren Arbeitsgang werden dann Eisenquerträger als Basisteile für die Plattform angebracht. Hans-Helmut Herold

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