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Diese drei Damen hatten ihren Spaß  beim Schongauer Volksfest. Auch das Bier schmeckte ihnen.

Bilanz des Schongauer Volksfestes

Mit blauem Auge davongekommen

Das Schongauer Volksfest 2017 – es ist bereits Geschichte. Sicherlich, es hätten mehr Besucher sein können, doch bei einem verregneten Wochenende können in fünf Tagen keine Rekordzahlen erwartet werden. Da muss man mit weniger zufrieden sein. Aber gestern war noch einmal einiges los – beim Tag der guten Nachbarschaft.

Schongau – „Die Schausteller sind mit einem blauen Auge davongekommen“, so das Fazit von Veranstalter Ronny Grubart, und da wollte ihm keiner widersprechen. Der Freitagabend mit der Topband Manyana und das große Feuerwerk lockten die Besucher in Scharen an. Samstag und Sonntag waren wegen des regnerischen und kühlen Wetters eher mau. „Da hätten wir Glühwein verkaufen können“, meinte Grubart fast schon sarkastisch. Dafür rührte sich am Montag – beim Kinder- und Seniorennachmittag – wieder mehr.

Und wie ist für die Wirte das Geschäft gelaufen. Wieviel Mass Bier hat Max Diegruber verkauft? Der wollte sich gestern nicht so genau festlegen. „In den 50 Hektoliter großen Container kann man nicht reinschauen. Da kommt erst zum Schluss auf, wieviel noch drin ist“, meinte Diegruber. Im Vergleich zum Volksfest 2016 sei die Tendenz jedenfalls positiv, fügte Diegruber noch hinzu.

Für die komplette Küche auf dem Volksfest war Manfred Barnsteiner aus Peiting zuständig. „Unsere Bio-Hendl waren der Brüller“, sagte er ganz stolz und zeigte sich recht zufrieden, was die Leute alles gegessen haben. „Und das sagt ein Peitinger Wirt in Schongau, das will was heißen“, stellte der „Barni“ abschließend fest.

Mit dem „blauen Auge“ davongekommen, „das kann man wohl so sagen“, meinte Sven Dreher, der mit seinem „Hau den Lukas“-Stand auf dem Volksfest in Schongau vertreten war. „Vor zwei Jahren war mehr los“, erinnerte sich Simon Peetz vom Dancing Monster, das diesmal höchstens bei zwei Fahrten mit 40 Fahrgästen voll ausgebucht war.

Hermann Buhmann vom Tombola-Stand hatte bis gestern Nachmittag gerade mal die Hälfte verkauft. Andy Pfisterer (Splash Ball) war mit dem Wetter ebenfalls nicht zufrieden, genauso wie Willi Schneider, der sich für seine Autoscooter mehr Fahräste gewünscht hätte.

Wenigstens spielte am Montagnachmittag das Wetter einigermaßen mit. Da besuchten vor allem Kinder und Senioren das Volksfest. Lustig war die Idee mit der großen Kinderolympiade. Als Julius Caesar verkleidet marschierte der Schongauer SPD-Vorsitzende Daniel Blum mit 25 Buben und Mädchen (von sechs bis 14 Jahren) ins Festzelt ein. Die Disziplinen dieser Olympiade waren Bobbycar-Rennen, Sackhüpfen, ein Kinderquiz und schließlich konnten die Kinder die gewonnenen Punkte noch am Glücksrad verzehnfachen. Für alle Teilnehmer gab es eine Medaille und einen Pokal sowie als Zuckerl noch eine Zuckerwatte.

Zum Tag der guten Nachbarschaft spielten am Montagabend noch die Peitinger Trachten- und Knappschaftskapelle zünftig auf.

Michael Gretschmann

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