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Der Schongauer SPD-Vorsitzende Daniel Blum investierte viel Zeit und Leidenschaft in das  Rahmenprogramm im Festzelt.

Bilanz zum Schongauer Volksfest

„Das Zelt war erste Sahne“

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„Ich fahre weg mit dem Gefühl: Schön war’s in Schongau!“ Ronny Grubart, Veranstalter des Volksfestes, ist recht zufrieden. Nur positive Worte findet er für den neuen Festwirt aus Franken, Bastian Schuhmann. Und geradezu eine Lobeshymne singt Grubart auf den SPD-Vorsitzenden Daniel Blum.

Schongau– Ronny Grubarts „Es passt, aber es ist noch nicht auf dem Level, wie ich es mir wünsche“ hört sich beim Bilanzgespräch zunächst einmal recht verhalten an. Dem alleinigen Veranstalter des Schongauer Volksfestes, mittlerweile das 4. Jahr, fehlen tagsüber noch immer die Besucher. „Es ist weiter ein Kampf, da ist noch Potenzial nach oben, daran müssen wir feilen“, meint er. Auch wenn er nicht mit Zahlen hausieren gehen möchte, die Abende seien recht gut besucht gewesen.

Das ist unter anderem dem neuen Festwirt zu verdanken, ist Grubart überzeugt: „Das Zelt war erste Sahne. Das ist endlich mal so, wie es sein soll.“ Und dabei sei sein erster Blick auf die Speisekarte recht kritisch gewesen: „Drei im Weggla“ sind den Besuchern des Nürnberger Christkindlesmarktes bestimmt bekannter als den Gästen am Schongauer Volksfest, die Rostbratwürst in der Semmel haben dann aber wohl doch allen geschmeckt. „Er hat die fränkischen Spezialitäten auf der Speisekarte gelassen, dazu eine gute regionale Karte, und auch die Kässpätzle aus dem Allgäu“, war Grubart, der selbst aus der Nähe von Isny kommt, mit der reichhaltigen Auswahl zufrieden. „Man hat gemerkt, er zieht mit, das ist das Beste, was hat passieren können.“

Worüber sich der Veranstalter auch freut, ist das positive Feedback der Volksfestbesucher. „Sie haben ihre Skepsis abgelegt“, so seine Einschätzung, die Besucher hätten sich darauf eingelassen und seien teilweise auch über mehrere Tage hinweg gekommen. Ganz fleißig war dabei der Schongauer SPD-Vorsitzende Daniel Blum, und zwar in einer ganz aktiven Rolle als Mitwirkender. „Das habe ich schon beim ersten Volksfest in Schongau gemerkt – ihm liegt das wirklich am Herzen.“ Blum habe sich unglaublich reingehängt, auch organisatorisch viel Zeit investiert, vor allem für die Kinder. Vom Kinderschminken bis zur Kinderolympiade, die SPD hatte sich aktiv am Programm beteiligt. Blum organisierte auch die 1. Schongauer Volksfestwettkämpfe und sprang kurzfristig als Moderator bei der Bürgermeister-Sprechstunde für die jüngsten Besucher mit ein. „Das ist traumhaft und schön zu sehen, dass da einer wirklich um das Schongauer Volksfest kämpft“, mittlerweile sei sogar eine richtige Freundschaft entstanden. Auch die Tanzschule engagiere sich im Übrigen wunderbar.

Also rosige Zukunftsaussichten für die Traditionsveranstaltung? „Darauf darf ich nichts antworten, es ist nichts unterschrieben“, so Grubart. Auch ist die Abrechnung noch nicht gemacht. „Aber ich fühle mich wohl in Schongau.“

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