Am Loamer Stichl zwischen Schongau und Peiting soll eine Ampel installiert werden, um das Abbiegen für Autofahrer wie für Radfahrer sicherer zu machen.
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Am Loamer Stichl zwischen Schongau und Peiting soll eine Ampel installiert werden, um das Abbiegen für Autofahrer wie für Radfahrer sicherer zu machen.

Information aus dem Stadtrat

Zur Sanierung der Peitinger Straße: Bitte „keine Verschlimmbesserung“

  • Elke Robert
    VonElke Robert
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Die verschobene Sanierung der Peitinger Straße war erneut Thema im Stadtrat. Ein wichtiger Punkt: Die Radwegverbindung nach Peiting. Um einen sicheren Übergang am Loamer Stichl zu gewährleisten, ist eine intelligente Ampel gewünscht.

Schongau - Die Anwohner der Peitinger Straße werden aufatmen: Wie berichtet, kann der Zeitplan, die Straße im kommenden Jahr zu sanieren, nicht eingehalten werden, da seitens des Staatlichen Bauamts Weilheim das Budget nicht für alle notwendigen Straßenprojekte ausreicht. Dies sei bei einer Straßenbegehung im Juli mitgeteilt worden, „eine Entscheidung, die wir so akzeptieren müssen“, wie Bürgermeister Falk Sluyterman in der jüngsten Stadtratssitzung feststellte.

Im Dezember 2020 waren die Planungen erstmals vorgestellt worden. Ein wichtiger Punkt dabei war auch die Verbesserung der Radwegeverbindung nach Peiting. „Wir werden die Zeit nutzen, um die Planung voranzutreiben“, so der Ausblick von Stadtbaumeister Sebastian Dietrich, es gebe im Vorfeld noch viele notwendige Absprachen. Ohnehin müsse auch noch ein Bebauungsplan aufgestellt werden, erinnerte er. Auch könnten eventuell andere Projekte wie entlang der Marktoberdorfer Straße vorgezogen werden.

Als „kleinen Lichtblick“ bezeichnete Dietrich die Absprache mit dem Staatlichen Bauamt bezüglich einer Ampel am Loamer Stichl – um mehr Sicherheit für Abbieger, aber auch für Radfahrer zu schaffen. Stefan Scheckinger, Leiter des Staatlichen Bauamts Weilheim, hatte das Vorhaben gegenüber der Heimatzeitung bestätigt, ob die Ampel aber tatsächlich im kommenden Jahr gebaut werden kann, diese feste Zusage könne erst im Frühjahr getätigt werden.

Gewünscht ist eine intelligente Ampelanlage

„Natürlich ist es ärgerlich, wenn der Freistaat Bayern so eine Maßnahme verschiebt, aber zeitlich mehr Luft zu haben, ist vielleicht auch für unser Bauamt günstig“, kommentierte Friedrich Zeller (SPD) diesen Tagesordnungspunkt. Allerdings hatte er seine Bedenken, was die Ampel für Radfahrer anbelangt. Es soll eine intelligente Ampelanlage errichtet werden, die auch den Fahrradfahrer nicht ausbremst, in dem er erst einen Schalter betätigen und dann auf Grün warten muss. „Wenn ich Ampel höre, darf ich darauf bestehen, dass es nicht eine Verschlimmbesserung wird wie die nördliche Ampel am Münztor“, so Zeller weiter. Im Volksmund heiße diese Anlage „Bettelampel“, verwies Zeller auf die mehrfach angeregten Nachbesserungen. Für Fußgänger sind die Wartezeiten offenbar teils sehr lang.

Zeller wünschte sich daher für Fahrradfahrer eher eine „hochgradig intelligente Ampel“. Der Stadtbaumeister versprach, dass man darauf ein besonderes Augenmerk legen wolle, auch für die künftige Querung der Friedrich-Haindl-Straße. Dort wird die größte Veränderung sichtbar werden, da auch die Zufahrt zur Papierfabrik neu geplant, nämlich weiter Richtung Peiting versetzt wird.

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