Ein gemütlicher Begegnungsort ist am Brahmsplatz in Schongau entstanden, nun sogar mit schattenspendenden Schirmen. Aus dem Arbeitstitel Brahmsplatz ist jetzt der Name Brahmsgarten geworden
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Ein gemütlicher Begegnungsort ist am Brahmsplatz in Schongau entstanden, nun sogar mit schattenspendenden Schirmen. Aus dem Arbeitstitel Brahmsplatz ist jetzt der Name Brahmsgarten geworden.

Stadtrat einigt sich auf Namen

Schongauer Brahmsplatz wird zum Brahmsgarten

  • Elke Robert
    vonElke Robert
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Der Brahmsplatz heißt jetzt ganz offiziell Brahmsgarten. Darauf einigte sich der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung. Die Namensnennung erfolgte auf Vorschlag einer Gruppe um Margarete Mayer, die sich um das Bürgerprojekt kümmern. Nicht alle Stadträte fanden eine Änderung des Namens gut.

  • In Schongau-West haben Bürger einen Ort der Begegnung geschaffen
  • Mit viel Engagement wurde am Brahmsplatz gearbeitet, was aber bisher nur ein Arbeitstitel war
  • Weil es weniger Platz ist, als Garten, wünschte man sich einen anderen Namen

Schongau – Die Grünfläche in Schongau-West zwischen Johannes-Brahms-Straße, Georg-Friedrich-Händel-Straße und Richard-Strauß-Straße hat sich ganz schön gemausert. Bürger haben diesen Platz für sich entdeckt und die Idee eines Begegnungsortes mit viel Eifer und Enthusiasmus in die Tat umgesetzt.

Die Ehrenamtlichen wurden dabei nicht nur von Bürgern aus der Nachbarschaft unterstützt, sondern bekamen Zuspruch aus der ganzen Stadt, auch die Gruppe Schongau belebt engagierte sich. So entstand dort ein gepflasterter Freisitz, der neuerdings auch mit schattenspendenden Sonnenschirmen bestückt werden kann, Beete wurden angelegt und man kann sich aus einem Bücherschrank bedienen. Auch von der Bürgerstiftung der Stadt Schongau hatte man einen finanziellen Beitrag bekommen (wir berichteten).

Offiziell gewidmet ist der Platz nicht

Bisher lief dieser Begegnungsort unter dem Arbeitstitel Brahmsplatz, auch die Aktiven um Margarete Mayer, die als Ansprechpartnerin gilt, bezeichnet Bürgermeister Falk Sluyterman als „Freunde des Brahmsplatzes“. Offizielle gewidmet ist der Platz aber bisher nicht. „Der Ort braucht einen verbindlichen Namen, der sowohl das Bürgerprojekt, als auch die Lage und die Beschaffenheit abbildet“, so der Antrag der Bürger.

Diese hatten sich erst auf den Vorschlag Brahmspark geeinigt, favorisieren nun aber nach Rücksprache mit Kreisheimatpfleger Helmut Schmidbauer Brahmsgarten. Den Begriff Park verbinde man eher mit einer weitläufigen Grünfläche, in der man sich auch bewegen könne, bei dem Zusatz Garten erhalte man hingegen den Hinweis darauf, dass es sich um eine kleinere Fläche handelt, so die Begründung. Die Bezeichnung Platz deute hingegen auf eine gepflasterte Fläche hin wie den Marienplatz.

Schließlich wird dort gegartelt

„Dieser Arbeitstitel hat sich doch schon in der Bevölkerung manifestiert“, hinterfragte Stefan Konrad (SPD), warum man überhaupt etwas am Namen ändern wolle. Auch beim Haus für Kinder sei man letztlich geblieben, weil es bereits in den Sprachgebrauch eingegangen sei. Kornelia Funke (CSU) war dafür, den Vorschlag Brahmsgarten ganz nach Wunsch anzunehmen, schließlich werde dort auch „gegartelt“.

Der Komponist Brahms soll nun auch noch sichtbar werden

Ilona Böse (SPD) schlug vor, den Komponisten Brahms auch sichtbar zu machen, eventuell in Form von hölzernen Notenskulpturen. Und Teresa Subiabre Haseitl (Grüne) regte an, den Namen rasch publik zu machen, da gerade viele junge Menschen den Treffpunkt gar nicht kennen. Gegen zwei Stimmen bekommt der Bereich den Namen Brahmsgarten. Die genaue Schreibweise muss noch festgelegt werden.

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