Sorge um Mann der Queen: Prinz Philip mit Auto verunglückt

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Hundeführer Iwan Guma mit seinem Labrador Rüden Ares, der von einer Seniorin des Heiliggeist Altenheims ein Leckerli aus der Tube genießt. 

BRK Rettungshundestaffel

Leuchtende Augen dank „leuchtender Junge“

Viermal im Jahr steht im Terminkalender der „Retter auf vier Pfoten“ ein besonderer Besuch notiert. Eine Abordnung der BRK Rettungshundestaffel Weilheim-Schongau kommt dann mit Hund, Frauchen und Herrchen zu den Senioren des Heiliggeist-Altenheims. Streicheln bis zum Abwinken ist angesagt. Ganz im Sinne der Bewohner.

Schongau – Geduldig sitzt „Leuchtender Junge“ vor Lilly Wanner und Lydia Gröger. Die beiden Damen streicheln dem Rettungshund von Rosmarie Zellhuber abwechselnd über das helle Fell. Der Rüde lässt es mit Gelassenheit über sich ergehen. Findet sichtlich Gefallen daran. Ruck zuck hat Akio das Herz der beiden Damen erobert. Akio ist übrigens der japanische Namen des Hundes von der Rasse Akita Inu. Wie gesagt, ein „leuchtender Junge“. Akio kennt seine Pappenheimer genau. Nach dem Streicheln gibt’s von denen immer eine Belohnung. An diesem Vormittag von Lilly Wanner. Sie hält eine große Tube mit pürierten Leckerli in ihren Händen und serviert die Köstlichkeit. Ein Mix aus Bananen und Äpfeln. Quasi Astronautennahrung für Vierbeiner. Muss himmlisch schmecken, denn Akio kann nicht genug bekommen.

Fünf Hundeführerinnen und Hundeführer der BRK Rettungshundestaffel Weilheim-Schongau sind für eine Stunde mit ihren Tieren im Foyer von Heiliggeist. Und das zum wiederholten Mal. Denn wie von Gruppenführer und Teamleiter Thorsten Röder zu erfahren ist, verstehen sich Tiere und Senioren hervorragend. „Gerade das Streicheln der Hunde genießen die Menschen, die vielfach selbst Hunde hatten, sehr“, erzählt Röder. Zwar hat er an diesem Morgen auch einige Dinge über die Ausrüstung der Hundeführer erklärt, aber im Vordergrund steht das Streicheln und Verteilen der Leckeri.

Die gute Kinderstube der Hunde und natürlich die Einsatzbereitschaft kommen nicht von ungefähr. Zweimal die Woche ist Training angesagt. Am Mittwoch wird auf dem Übungsgelände in Schongau trainiert, an den Wochenenden geht’s ab in die Prärie. Von nichts kommt ja bekanntlich nichts.

Bei der Truppe dabei ist auch Ivan Guma. Seit 20 Jahren lebt Ivan hier in Schongau und hat schon als Kind in seinem Heimatland Uganda sein Herz an Hunde verloren. Hier bei der Rettungshundestaffel kommt er mit einem Labrador Ares zum Einsatz. Ares ist zwar erst zehn Monate alt, aber Eins-a-Erziehung. Und er bringt auch schon stattliche 38 Kilogramm auf die Waage. Auch Ares lässt die vielen Streicheleinheiten geduldig über sich ergehen. Als Belohnung schält ihm Iwan eine Banane, die er dann stückchenweise genießen darf.

Hans-Helmut Herold

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