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Brandanschlag in der Schongauer Altstadt

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Die zerstörte Telefonzelle und die verbrannten Bücher am Marienplatz in Schongau. Die Feuerwehr hat durch ihr schnelles Eingreifen Schlimmeres verhindert. © Herold

In der Nacht zum Ostersonntag  ist in der Schongauer Altstadt  ein Brandanschlag verübt worden.

Schongau – Das habe mit einem „üblen Scherz“ nichts mehr zu tun, sondern erfülle den Tatbestand einer Brandstiftung, erklärt der Schongauer Bürgermeister Falk Sluyterman. Auch er zeigt sich empört über den Brandanschlag am Schongauer Marienplatz Dort wurde am Ostersonntag gegen 2.45 Uhr die allseits beliebte Bücherzelle vom Verein Schongau belebt von Unbekannten in Brand gesetzt.

Dank des raschen Eingreifens der Schongauer Feuerwehr konnte der Brand schnell gelöscht werden. Gleichwohl ist an der Bücherzelle erheblicher Schaden entstanden, sowohl an der Telefonzelle, als auch an den Büchern.Eine sofortige Fahndung im Altstadtbereich verlief ergebnislos.

„Sofern der bzw. die Täter gefasst werden, haben diese sich straf- und zivilrechtlich zu verantworten“, kündigt der Bürgermeister an. Für diejenigen, die sachdienliche Hinweise zur Ergreifung des Täters/der Täter machen können, setzt die Stadt Schongau eine Belohnung in Höhe von 500 Euro aus. Etwaige Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Schongau (Telefon 08861/23460) oder auch Bürgermeister Sluytermann unter Buergermeister@Schongau.de.

„Es trifft uns sehr, dass gerade dieses Projekt, das so viele Menschen in Schongau begeistert angenommen haben, mutwillig zerstört wurde“, sagt Beatrice Amberg vom Verein Schongau belebt. Es sei es sehr wichtig, dass der Bücherschrank wieder zugänglich gemacht werden kann und mit Büchern gefüllt wird.  mg

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