Spektakuläre Wende! UEFA gibt nach: CL-Rückspiel des FC Bayern anders als geplant

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Die Änderung des Bebauungsplans für eine Erweiterung ist durch. 

Alle Kinder im Kindergartenjahr 20/21 untergebracht

Mehr Kindergartenplätze in Schongau

  • Elke Robert
    vonElke Robert
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Die Stadt macht den Weg frei für die notwendigen Container beim Kindergarten Regenbogen an der Bahnhofstraße. Gleichzeitig schafft man die Voraussetzung, die Kindertageseinrichtung auch baulich zu erweitern. Die geänderte Fassung des Bebauungsplans wurde vom Bauausschuss quer durch die Bank gelobt.

Schongau – Nahezu in der gleichen Besetzung wie der Bauausschuss der alten Legislaturperiode begann der neue Bauausschuss seine Arbeit: Mit Ilona Böse (SPD), Bettina Buresch (Grüne), Nina Konstantin (ALS), Kornelia Funke (CSU) und Stephan Hild (UWV) sind alle fünf Fraktionsvorsitzenden vertreten. Außerdem sitzen Peter Bommersbach und Thomas Schleich (beide CSU) sowie Martin Schwarz (SPD) im Gremium. Ein ungewöhnlicher Auftakt war es gleichwohl, denn Vize-Bürgermeisterin Daniela Puzzovio leitete ihre erste Sitzung in Vertretung von Bürgermeister Falks Sluyterman, der erst zu Punkt sechs im fliegenden Wechsel übernahm. Er war bei der Bürgermeisterdienst-Besprechung in Weilheim gewesen.

Puzzovio konnte gleich für ein großes Schongauer Thema das Wort an Stadtbaumeister Sebastian Dietrich abgeben: Die Änderung des Bebauungsplanes für den Bereich zwischen Bahnberg und Lechberg. Beim dortigen Kindergarten sollen bekanntlich Container aufgestellt werden, um den räumlichen Engpass, der wegen der im Herbst 2019 eingerichteten Interimsgruppe entstanden ist, beheben zu können.

Die geänderte Bebauungsplanfassung wird nun öffentlich ausgelegt. Wann die Container aufgestellt werden können, ist noch unklar. Denn dafür muss zunächst die Genehmigung vorliegen. Der alte Stadtrat hatte in seiner vorletzten Sitzung in Richtung Haushaltsentwurf den entscheidenden Fingerzeig gegeben, dass an dieser Stelle nicht gespart werden dürfe. Kämmerer Werner Hefele hatte die Container für dieses Jahr zur Diskussion gestellt, weil er in der Not ist, einen genehmigungsfähigen Haushalt aufzustellen. Alle noch nicht begonnenen Projekte werden wegen der voraussichtlichen Schräglage des Haushalts voraussichtlich erst einmal auf Eis gelegt.

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Die temporäre Lösung für die Vergrößerung des Kindergartens mit den Containern soll östlich des Gebäudes verwirklicht werden, eine langfristige Erweiterung könnte im Westen entstehen. „Diese Erweiterung könnte umgesetzt werden, wenn der Bedarf dauerhaft besteht“, so Dietrich. Bei Einführung der Übergangsgruppen war klargemacht worden, dass diese zeitlich begrenzt sind, und zwar auf zwei Jahre. Kornelia Funke hatte dies vor einem Jahr ebenfalls betont: „Eine Notlösung kann keine Dauerlösung sein“, meinte sie damals. Umso positiver beurteilte die Stadträtin nun den Planungsschritt für beide Lösungen, die Interimsgruppe und für eine dauerhafte Erweiterung. „Das finde ich ein positives Signal.“

142 Kinder sind für das neue Kindergartenjahr 2020/2021 angemeldet, alle bekommen einen Platz (wir berichteten). Auch die zweite Notgruppe, die in der Außenstelle des Kindergartens Luftballon, bleibt erhalten.

Ein Platz für alle Kindergartenkinder

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