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Zweiter Christopher Street Day in Schongau: Großer Demozug rund um die Altstadt geplant

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Von: Elke Robert

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Am Samstag findet der zweite CSD in Schongau statt.
Am Samstag findet der zweite CSD in Schongau statt. © dpa/Wolfgang Kumm (Symbolbild)

Rund 600 Teilnehmer werden zum zweiten Christopher Street Day in Schongau erwartet. Gemeinsam soll durch die Stadt gezogen werden. Die Polizei rechnet nicht mit Verkehrsbehinderungen.

Schongau – 600 Teilnehmer sind angemeldet für den zweiten Christopher Street Day (CSD) an diesem Samstag in Schongau, etwa doppelt so viele wie im vergangenen Jahr. Das Motto diesmal: „Solidarität für alle“. Auch die Route der Demo für Gleichstellung, Akzeptanz und Toleranz aller Menschen, egal ob homo-, bi-, queer-, inter-, transsexuell oder transgender (LGBTQ*), ist deutlich größer geworden.

Auf Einladung der Veranstalter rund um Soja-Nemo Heißerer treffen sich alle Interessierten um 14.30 Uhr am Schongauer Marienplatz. Von dort aus zieht sich der Demozug dann durch das Frauentor bis hinunter zum Jugendzentrum im Köhlerstadel. Ab dort folgen die Teilnehmer der Marktoberdorfer Straße über die „Spinne“ am Münztor vorbei bis zur Butterwerkskreuzung. Dann geht es Richtung Süden weiter über die Bahnhofstraße bis zur Gabelung Lechuferstraße und von dort aus über den Lechberg wieder hinauf in die Altstadt. Am Bürgermeister-Schaegger-Platz ist dann eine Abschlussveranstaltung geplant (ab etwa 16 Uhr), angemeldet ist sie bis 19 Uhr.

Vom Marienplatz geht es übers Frauentor am Juze vorbei auf die Marktoberdorfer Straße rund um die Altstadt und dann über den Lechberg zum Bürgermeister-Schaegger-Platz.
Vom Marienplatz geht es übers Frauentor am Juze vorbei auf die Marktoberdorfer Straße rund um die Altstadt und dann über den Lechberg zum Bürgermeister-Schaegger-Platz. © CSD Schongau

Juze-Leiterin Christina Annibalini, die im Vorfeld die Pressearbeit übernommen hat, geht davon aus, dass die Teilnehmer etwa eine Stunde unterwegs und deutlich sichtbar sein werden. „Es geht ja auch darum, Aufmerksamkeit zu erregen.“

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CSD ins Schongau: Offenes Mikro bei Abschlussveranstaltung am Bürgermeister-Schaegger-Platz

Wieder zurück in der Altstadt, soll es Musik aus der Konserve geben und ein „offenes Mikrofon“. Wer also etwas zum Thema auf dem Herzen hat, bekommt die Gelegenheit, das Wort zu ergreifen und dies den anderen mitzuteilen. „Das Orga-Team hofft auf viele Teilnehmer“, wirbt Annibalini. Weil es recht heiß werden soll, freut man sich darüber, dass man einige Wasserflaschen gespendet bekommen hat.

Die Route, die sich entlang der Kreisstraße fast komplett um die Schongauer Altstadt zieht, wird zur Sicherheit gesperrt, aber nur abschnittsweise, so die Auskunft von Vize-Polizeichef Toni Müller. „Im vergangenen Jahr lief durch die Sperrung der B17 der gesamte Verkehr durch Schongau, diesmal sind es nur die innerörtlichen Verkehrsteilnehmer“, rechnet er am Samstagnachmittag nicht mit viel Verkehr. „Ich denke nicht, dass es zu großen Behinderungen kommt“, so Müller. Für die Absicherung der Strecke sind auch Beamte von auswärts im Einsatz.

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