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So könnte das Baugebiet im Schongauer Norden einmal aussehen. 

CSU will’s wissen

Info-Abend zu neuem Baugebiet

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Jetzt will es die Schongauer CSU wissen: Wie groß ist das Interesse am geplanten neuen Wohngebiet Schongau-Nord wirklich? Deshalb lädt die Partei für Mittwoch, 12. Juli, um 19 Uhr alle angehenden Häuslebauer zu einem Vor-Ort-Informationstermin mit Stadtbaumeister Ulrich Knecht ein.

Schongau – Mehr als ein Jahr ist es her, dass im Stadtrat erstmals öffentlich über ein mögliches neues Baugebiet im Schongauer Norden gesprochen worden ist. Seitdem hat die CSU das Thema quasi adoptiert – es vergeht kaum eine Stadtrats-Debatte, ohne dass Fraktionschef Michael Eberle auf die Dringlichkeit für neuen Wohnraum hinweist. Erst im Mai, als es ums Thema Flächen-Management ging, hatte Eberle vehement darauf hingewiesen, dass das alles gut und schön sei, das Baugebiet Schongau-Nord aber Vorrang habe. Auch Bürgermeister Falk Sluyterman hatte in seiner Halbzeitbilanz im SN-Gespräch darauf hingewiesen, dass zusätzlicher Wohnraum das wichtigste Projekt sei, und sich ebenfalls für das neue Baugebiet ausgesprochen.

Doch die Frage ist: Wie groß ist das Interesse wirklich? Zwar gibt es Wartelisten von Bauwilligen bei der Stadt, doch ob jeder davon wirklich bauen würde oder könnte, ist eine andere Frage. Andererseits sind, nicht zuletzt bei der Schongauer Bürgerversammlung, Fragen über das neue Baugebiet gekommen, weil sonst in Schongau kaum mehr etwas zu haben ist – sowohl Gnettner-Areal als auch Lechvorstadt sind fast zugebaut. „Gerade junge Familien haben kaum Chancen, ihren Hausbau in Schongau zu verwirklichen“, sagte Eberle.

Deshalb sei es für die CSU wichtig, „wie dringend die Bürger das Problem sehen. Das hoffen wir, durch die Rückmeldungen auf der Veranstaltung und die Beteiligung zu erfahren“, sagte Eberle. Sprich: Wenn niemand kommt, wird die CSU das Thema nicht mit der bisherigen Leidenschaft weiterverfolgen, weil dann das Interesse offenbar doch nicht so groß ist. Wenn der Besuch reichhaltig ausfällt, soll das neue Wohngebiet mit Volldampf weiterverfolgt werden.

Um fundierte Informationen liefern zu können, was im Bereich Schongauer Norden möglich wäre, was die Schwierigkeiten sind und wie die möglichen Zeitschienen ausschauen, hat die CSU mit Schongaus Stadtbaumeister Ulrich Knecht den perfekten Fachmann gewinnen können. Er wird sich Zeit nehmen und anhand der örtlichen Gegebenheiten und einen überdimensionalen Plan, den die CSU an einen Bauzaun hängt, alle Fragen, soweit möglich, beantworten.

Der Treffpunkt zu dem Info-Termin ist am Mittwoch, 12. Juli, um 19 Uhr an der Wendeplatte am Hohen Graben, hinter dem Marie-Eberth-Pflegeheim. Parkmöglichkeiten bestehen am Heim oder am Krankenhaus.

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