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Schongau belebt: Es ist Tradition, beim Dinner in Weiß sich mit den Stoffservietten zuzuwinken. Foto: herold

Schongau belebt

Dinner in Weiß: diesmal unter dem starken Christoph

Zum vierten Mal organisierte Schongau belebt das Dinner in Weiß. Stilvoll diniert wurde auf dem Schongauer Schlossplatz.

Schongau – Irgendwas liegt in der Luft. Es ist etwas ganz Besonderes. Gut, die mit ihrem Handy auf Du und Du sind, haben nach einer Info eine gewisse Vorahnung. Da kam doch eine Vorwarnung mit positivem Inhalt. Schongaubelebt bewegt sich heute wieder. Doch wo? Denn die Frage, was denn für eine Veranstaltung sein wird, ist sicherlich kein Staatsgeheimnis mehr. Lange schon hat man auf das traditionelle „Dinner in Weiß“ warten müssen. Im Juni hätte es schon dafür passende Abende gegeben, aber man wollte eben ganz sicher sein. In Sachen Gewitter und Donnerschlag, versteht sich.

Die Initiatoren haben auf den richtigen Augenblick gewartet. Frei nach dem guten alten Friedrich Schiller. „Nicht in die ferne Zeit verliere dich! Den Augenblick ergreife, der ist dein.“ Beatrice Amberg und Martin Kayser haben in diesem Jahr dem Schlossplatz den Vorzug gegeben. „Wir sind immer auf der Suche nach schönen Plätzen. Da dem Schlossplatz mit dem Brunnen viel zu wenig Beachtung geschenkt wird, haben wir ihn für dieses Jahr ausgewählt“, so Kayser im späteren Gespräch. Die Nachricht kommt klar im Detail über Handy. Punkt 19.30 Uhr Treffpunkt Schlossplatz. „Bitte nicht früher“, der Aufruf von Martin Kayser. Aber der gute Kayser hat die Rechnung nicht mit den Frauen gemacht. Kurz nach sieben ist Schluss mit der Ruhe am Schlossplatz. Jetzt rücken sie an, geballt in Weiß. Tücher werden über die Tische geworfen, Geschirr klappert. Kerzenleuchter und Vasen mit natürlich weißen Rosen werden aus den Körben hervorgezaubert. Dazu ein sich förmlich überschlagendes, schon nahezu schrilles Stimmengewirr, das Lachen wirkt gelöst. Das erste Floppen eines Korkens ist zu hören. Champagner fließt, der Rote mundet. Die Köstlichkeiten der kalten Küche stehen bereit.

Fühlt sich inm itten der Großen wohl. Louis (2), jüngster Teilnehmer des Abends. herold

Der Kayser selbst eröffnet den Reigen. Mit goldener Tischglocke und der Aufforderung, mit der Serviette zu winken. Ein stimmungsvolles Bild im Blickwinkel von Franz Josef. Selbst Christoph der Starke am Landratsamt wirkt jetzt richtig harmlos.

Der Schlossplatz ist nicht mehr wiederzuerkennen. Dominierend die Farbe der Jungfrauen, hat was. Man trägt die Mode mit Pfiff. Des Kaysers neue Kleider sind absolut top. Hosen mit Bügelfalte, messerscharf. Das Jackett frisch aufgebügelt, der Sitz locker. Der Hammer der Hut, natürlich in weiß. Die Augen wandern zur holden Weiblichkeit. Da wurden Register gezogen, beim Anblick tief durchatmen. Von hauteng anliegend und körperbetont bis hin zum locker leichten Etwas. Perlenketten zieren darüber hinaus.

Jetzt die Gaumenfreuden. Die mediterrane Küche hat an diesem Abend Hochkonjunktur. Salate in allen Geschmacksrichtungen, Gemüse aus eigener Erde, toskanische Pasta und überall der dünn aufgeschnittene Schinken. Käse in Würfel geschnitten rundet ab.

Und da war noch die Verführung von Sandra. „Elfen im Glas“ ihre sommerliche Kreation. Milchreis mit Mascarpone, weißer Schokolade und einem Schuss Geheimnis. Da hätte selbst Christoph der Starke seinen Felsbrocken weggeworfen und nach so einem Glas gegriffen. Und Franz Josef? Der hat den Organisatoren von Schongau belebt gedanklich gratuliert. 

 Hans-Helmut Herold

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