Messer-Attacken in Nürnberg: Verdächtiger wegen Vergewaltigung vorbestraft - So flog er auf

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Plenarsitzung im Landtag.

Die Direktkandidaten aus dem Stimmkreis 120

Auch sie wollen in den Landtag

Zehn Kandidaten bewerben sich im Stimmkreis 120 Landsberg um das Direktmandat bei der Landtagswahl am 14. Oktober. Der Stimmkreis umfasst den gesamten Landkreis Landsberg sowie die fünf Gemeinden Moorenweis, Türkenfeld, Kottgeisering, Grafrath und Schöngeising im Landkreis Fürstenfeldbruck.

CSU

Alex Dorow (CSU)

Alex Dorow von der CSU kommt die Rolle des Platzhirschen zu. Er ist 54 Jahre alt, verheiratet und hat fünf Kinder. Früher war er viele Jahre Moderator des Rundschau-Magazins und der Rundschau im Bayerischen Fernsehen. Dem Landtag gehört der Landsberger seit April 2012 an: Damals war er auf der CSU-Liste Oberbayern ins Parlament nachgerückt. Im Herbst 2013 zog er dann als Stimmkreisabgeordneter ins Maximilianeum ein, nachdem Thomas Goppel den Platz zur Direktkandidatur freigemacht hatte, aber dann über die Liste genügend Stimmen erhalten hatte. Thematisch ist Axel Dorow unter anderem die Förderung bezahlbaren Wohnraumes ein Anliegen.

SPD

Christian Winklmeier (SPD)

Für die SPD geht Christian Winklmeier im Stimmkreis Landsberg/Fürstenfeldbruck-West ins Rennen um das Direktmandat. Der Volkswirt aus Gilching ist 27 Jahre jung und war bereits 2017 ein Mitbewerber von Michael Kießling (CSU, Denklingen) um das Direktmandat im neugeschaffenen Bundeswahlkreis Landsberg/Starnberg. Winklmeier ist Gemeinderat und Jugendreferent in Gilching. Eine zentrale Bedeutung hat für ihn die Schaffung bezahlbaren Wohnraums: Der Freistaat Bayern müsse wieder deutlich in den sozialen Wohnungsbau investieren.

Bündnis 90/Grüne

Gabriele Triebel (Grüne)

Die Partei Bündnis 90/Die Grünen hat Gabriele Triebel aus Kaufering als Direktkandidatin aufgestellt, die sich überdies auf Platz neun der oberbayerischen Liste durchaus Chancen ausrechnen kann, über die Liste in den Landtag gewählt zu werden. Sie ist zweite Bürgermeisterin in der Marktgemeinde und bereits seit 16 Jahren in der Kommunalpolitik aktiv. Die 57-jährige Mutter zweier Kinder, seit 30 Jahren im Schuldienst, macht sich für eine bessere Bildungspolitik stark. Vor allem aber setzt sie sich für eine Landwirtschaft ein, in der alle Flächen extensiv sowie ohne Pestizid-Einsatz bewirtschaftet werden.

FW

Georg Stockinger (FW)

Bei den Freien Wählern bewirbt sich Georg Stockinger um das Direktmandat. Der Unternehmer ist 57 Jahre alt, verheiratet und wohnt in Fürstenfeldbruck, wo er dem Stadtrat angehört und 2017 bei der Oberbürgermeisterwahl für die Freien Wähler antrat. Stockinger betrachtet den Siedlungsdruck auf die Städte und Gemeinden mit all seinen Folgen als große Herausforderung, der die bayerische Landespolitik mit klaren Antworten begegnen müsse. Arbeitsplätze sollten vermehrt in ländlichen Regionen und nicht nur in der Metropole geschaffen werden.

FDP

Ulla Schäfer (FPD)

Ulla Schäfer kandidiert bei der Wahl zum Bayerischen Landtag 2018 für die FDP als Direktkandidatin im Stimmkreis 120 Landsberg/Fürstenfeldbruck-West. Sie ist 49 Jahre alt und wohnt mit ihrem Mann und den zwei Töchtern in Landsberg. Beruflich ist sie als Umweltschutztechnikerin tätig. Ihre politischen Ziele beschreibt sie so: Die Wirtschaft müsse als Einheit innerhalb der Gesellschaft und als wesentlicher Bestandteil gesehen werden. Zudem sei das Thema Pflege als gesamtgesellschaftliche Aufgabe aller Generationen neu zu definieren.

ÖDP

Robert Sedlmayr (ÖDP)

Der zweite Bürgermeister von Geltendorf, Robert Sedlmayr, tritt für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) als Landtags-Direktkandidat im Stimmkreis Landsberg/Fürstenfeldbruck-West an. Sedlmayr ist geschieden und Vater von vier Kindern. Der 51-jährige Bankfachwirt setzt auf seine 25-jährige Erfahrung in der Umwelt- und Kommunalpolitik. Schwerpunkte seines persönlichen Wahlprogramms sind eine ökologische Ausrichtung in der Landwirtschaft, ein konsequenter Verbraucherschutz und die Energiewende. Die Streichung der 10-H-Regelung zur Windkraft steht für Sedlmayr ganz oben auf seiner Agenda.

Bayernpartei

Michael Hofmann (Bayernpartei)

Bei Michael Hofmann, einem Unternehmer aus Dießen, ist die Besonderheit, dass er zum zweiten Mal für den Bayerischen Landtag kandidiert. 1984, damals gerade 31 Jahre alt, wollte er für die Grünen in das Landesparlament einziehen. Nun ist Hofmann (65), Handwerker und Vater von vier erwachsenen Kindern, der Direktkandidat der Bayernpartei im Stimmkreis 120. Hofmann, der seit 15 Jahren dem Dießener Gemeinderat angehört und vor einigen Jahren von den Grünen zur Bayernpartei wechselte, legt Wert auf den Erhalt der bayerischen Kultur und darauf, dass die Mundart gepflegt wird. Auch ist ihm der Denkmalschutz ein Anliegen.

MUT-Partei

Mirella Heidegger (MUT)

Für die 2017 neu gegründete MUT-Partei, deren bekanntestes Gesicht die frühere Grünen-Politikerin Claudia Stamm ist, hat sich Mirella Heidegger als Direktbewerberin im Stimmkreis Landsberg/Fürstenfeldbruck-West aufstellen lassen. Sie ist verheiratet, 46 Jahre alt und lebt in Fürstenfeldbruck. Von Beruf ist sie Industriekauffrau. Maßnahmen gegen die Wohnungsnot und ein menschenwürdiger Umgang mit Geflüchteten sind zwei Themen, die ihr besonders am Herzen liegen.

Die Linke

Hansjoachim Sprinz (Die Linke)

Hansjoachim Sprinz von der Linkspartei ist von unter allen zehn Kandidaten mit Abstand der älteste Bewerber. Er ist inzwischen 73 Jahre alt. Sprinz ist verheiratet, war Ingenieur und lebt in Dießen. Welche Themen ihm im Stimmkreis Landsberg/Fürstenfeldbruck-West wichtig sind: Dass die steigenden Mieten und Bodenpreise eingedämmt werden, dass dem täglichen Verkehrschaos durch den Ausbau des ÖPNV begegnet wird und dass, wie es im Grundsatzprogramm der Partei heißt, der Kapitalismus überwunden werden muss.

AfD

Edeltraud Schwarz (AfD)

Edeltraud Schwarz aus Scheuring wird für die AfD als Direktkandidatin zur Landtagswahl im Stimmkreis Landsberg/Fürstenfeldbruck-West antreten. Für den Wahlkampf hat die 51-Jährige als zentrales Thema die innere Sicherheit in den Mittelpunkt gerückt. Der Begriff Wahlkampf ist ihr vertraut: Im vergangenen Jahr war sie zur Bundestagswahl nämlich die Direktkandidatin der AfD im benachbarten Stimmkreis Weilheim. Da war als Beruf auf dem Wahlzettel „Hausfrau“ vermerkt.

JOHANNES JAIS

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