Sigmar Gabriel hat einen neuen Job - der dürfte bei der SPD nicht gut ankommen

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Perfekt in Szene gesetzt hatte das Filmteam um Regisseur Roland Reber die drei Damen und den Sarg. 

Dreharbeiten

„Todesrevue“ in Schongauer Bestattungsinstitut

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Ein Filmteam hat über Pfingsten die Schongauer Filiale des Bestattungsinstituts Rose in Beschlag genommen. Gedreht wurde ein Kinofilm, verrät der Geschäftsführer.

Schongau – „Klappe und Action“ hieß es am Pfingstwochenende in der Schongauer Filiale des Bestattungsinstituts Rose. Regisseur Roland Reber und sein Team waren in die Welfenstadt gekommen, um eine Szene für den 2020 erscheinenden Kinofilm „Die Todesrevue“ zu drehen. In der Satire mit Eisi Gulp geht es um eine interaktive Live-Show, in der die Zuschauer die Aufgaben der Kandidaten bestimmen: Spiele ohne Limits – mit Kandidaten, die für ein paar „Likes“ jede Demütigung oder Gefahr auf sich nehmen.

Die in Schongau gedrehte Szene zeigt drei ältere Damen und einen Sarg. „Sie sprechen darüber, wie am meisten Likes und Follower in den Sozialen Medien bekommen“, berichtet Rose-Geschäftsführer Holger Booch, der den Dreh beobachten durfte. Eine der drei Damen liege Probe in dem Sarg und sage, „der ist bequem, den nehm’ ich“.

Dreharbeiten in Schongauer Bestattungsinstitut:  Filmteam gerne Räume zur Verfügung gestellt

Booch hatte dem Filmteam die Räume gerne zur Verfügung gestellt. Es sei das erste Mal gewesen, dass direkt in einer seiner Filialen gedreht worden sei, erklärt der Geschäftsführer. Mit Requisiten hatte das landkreisweit vertretene Bestattungsinstitut den Filmleuten schon ein ums andere Mal ausgeholfen. Etwas für eine Szene in Huglfing. „Da haben sie bei uns einen Sarg abgeholt.“

Während der Dreharbeiten in Schongau blieb die Filiale am vergangenen Samstag natürlich geschlossen. Ein Trauerfall wurde laut Booch deshalb in Peiting abgewickelt. Das zehnköpfige Team rückte sich derweil in den Räumen an der Lechtorstraße das Mobiliar so zurecht, dass es am Besten ins Bild passte. Und nach sechs Stunden war der Spuk schon wieder vorüber, die Szene im Kasten und alles wieder aufgeräumt. Der Geschäftsführer hatte nichts zu beanstanden.

Dreharbeiten in Schongauer Bestattungsinstitut: Geschäftsführer wird zur Preview eingeladen

Und was gibt es als Entlohnung für die Bereitstellung der „Location“? „Wir werden im Abspann des Films genannt“, freut sich Booch über die Werbung. Und man werde zur „Preview“ eingeladen. Die findet üblicherweise in einem großen Kino in München statt. Vermutlich werde er alleine hingehen, meint der Rose-Chef. Weil einer müsse schließlich immer vor Ort sein.

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