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Demonstration am Bodyplethysmograph Dr. Christian Sturm (Ärztlicher Leiter Lungenzentrum) und Cornelia Winkler (Lungenfunktionsassistentin, rechts). Als Patientin stellte sich Sekretärin Franziska Schmelzer zur Verfügung.

Krankenhaus Schongau  

Eigenes Zentrum für Lungenheilkunde

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Das Schongauer Krankenhaus hat nun auch ein Lungenzentrum gegründet, und zwar das Lungenzentrum Pfaffenwinkel. Die ärztliche Leitung hat Dr. Christian Sturm.

Schongau Unter den zehn häufigsten Todesursachen in Deutschland sind mit dem Lungenkrebs, der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (kurz COPD, „Raucherlunge“) und der Lungenentzündung etwa ein Drittel der Erkrankungen aus der Lungenheilkunde, der Pneumologie. Allein im vergangenen Jahr wurden rund 400 Patienten mit pneumologischer Hauptdiagnose in Schongau behandelt. Aus diesem Grunde wolle man die Kompetenzen auf diesem Gebiet bündeln und sie mit angrenzenden Teilgebieten wie Kardiologie oder Onkologie vernetzten, führte Chefarzt Dr. Jochen Dresel bei der Vorstellung des Lungenzentrums aus. Die Zentrumsmedizin sei einfach die Medizin der Zukunft und auf der breiten Versorgung der Gesellschaft aufgebaut.

Als „große Kompetenz, was die Lungenheilkunde anbelangt“, stellte er Dr. Christian Sturm vor. Zunächst zwei Jahre Oberarzt in Schongau, übernahm dieser nun die ärztliche Leitung des Lungenzentrums Pfaffenwinkel. „Wir sind gut aufgestellt“, so Sturm. „Ein modern ausgestattetes Lungenfunktionslabor steht ebenso zur Verfügung wie endoskopische, sonographische und radiologische Untersuchungsgeräte“, zählte Sturm auf. Und das ist nicht das Ende der Investitionen, es gebe bereits die Zusage für eine Lungenfunktionsmaschine, die voraussichtlich einen fünfstelligen Betrag kosten wird.

Das Lungenzentrum ist der Abteilung Innere Medizin angegliedert und belegt seine Betten nach Bedarf. Am Lungenzentrum arbeitet neben den Fachärzten für Pneumologie und Intensivmedizin ein interdisziplinär aufgestelltes Team aus Chirurgen sowie Physiotherapeuten. Besonders hoben Dresel und Sturm die Atmungstherapeutin hervor, eine speziell ausgebildete Krankenschwester. Auch lernen Patienten mit einer fortgeschrittenen Lungenerkrankung, die auf ein Atmungsgerät angewiesen sind, den Umgang mit Atmungsmaschinen und mobilen Geräten, die sie zuhause dann selbstständig bedienen können. Dieses Feld sei sehr kompliziert, da es für die unterschiedlichen Erkrankungen und Stadien diverse unterschiedliche Maschinen auf dem Markt gebe.

Wer sich speziell darüber einen Überblick verschaffen möchte, kann sich schon mal im Herbst den Termin für den zweiten Lungentag am Schongauer Krankenhaus notieren. Der erste sei so gut angekommen, dass man bei der nächsten Veranstaltung das Angebot erweitert und auch technische Anbieter mit ins Haus holt zur Information der Patienten, so Isa Berndt, Sprecherin der Krankenhaus GmbH. Vorgesehen ist der 21. September zwischen 14 und 18 Uhr mit dem Hauptthema „Dicke Luft, Gefahr für die Lunge“.

Und ein weiterer Termin steht an: Im Herbst soll am Schongauer Krankenhaus für die GmbH ein Bauchzentrum gegründet werden.

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