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Kniffeliger Einsatz für die Schongauer Feuerwehr: Die Kameraden wurden am frühen Sonntagmorgen durch den Alarm aus den Betten gerissen. In der Schrebergartenanlage an der St.-Sebastian-Straße stand ein Gartenhaus lichterloh in Flammen. 

Einsatz in Schrebergartenanlage

Gartenhaus lichterloh in Flammen

  • Jörg von Rohland
    vonJörg von Rohland
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Zum Glück war die Feuerwehr rechtzeitig zur Stelle, anderenfalls wäre die übrige Saison in der Schongauer Schrebergartenanlage womöglich eine Traurige geworden: Gerade noch rechtzeitig löschten die Kameraden am frühen Sonntagmorgen eine Gartenhütte, die an der St.-Sebastian-Straße lichterloh in Flammen stand.

Schongau – Wie die Polizei berichtet, war für das Feuer mit hoher Wahrscheinlichkeit die noch nicht gänzlich abgelöschte Glut in einem Grill verantwortlich. Sie wurde vom Wind angefacht, die Funken setzten die Hütte in Brand.

Um 6.50 Uhr wurden die 30 Feuerwehrmänner durch den Alarm aus den Betten geholt. Sie rückten mit vier Fahrzeugen an. Das brennende Gartenhaus konnten sie wegen der schmalen Wege in der Anlage aber nur zu Fuß erreichen. Dennoch gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude zu verhindern. Nur ein weiteres Dach wurde leicht angekokelt. Der Sachschaden blieb so mit 3000 Euro relativ gering.

Die Befürchtung, dass jemand in dem Gartenhaus übernachtet haben könnte, bestätigte sich glücklicherweise nicht. Die Brandschützer brachten das Feuer schnell unter Kontrolle, ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude konnten sie verhindern.

Kommandant Werner Berchtold zeigte sich erleichtert. Es besteht seinen Angaben nach immer die Sorge, dass sich ein Obdachloser eine der Gartenhütten in der Anlage als Nachtlager ausgesucht haben könnte und versehentlich eine Feuer entfacht. Glücklicherweise war das nicht der Fall.

Dennoch war der Einsatz nicht ganz ungefährlich für die Einsatzkräfte. Im Inneren der Hütte waren laut Berchtold zwei Gasflaschen gelagert. Bei einer hatte sich das Überdruckventil bereits geöffnet, das Gas brannte kontrolliert ab. Die andere Flasche hielt dagegen dicht, sie hätte den Männern durchaus auch um die Ohren fliegen können, bestätigt der Feuerwehrkommandant.

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