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Eine Kundin schockte in einer Umkleidekabine in Schongau mit einer widerwärtigen Aktion (Symbolbild).

Verkäuferin bricht in Tränen aus

Kundin schockt mit Ekel-Aktion in Umkleide - und kauft danach einfach weiter ein

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Verkäufer müssen viel aushalten - doch in einem Modemarkt in Schongau erlebten die Angestellten einen traurigen Höhepunkt. Schuld war die Ekel-Aktion einer Kundin.

  • In Schongau schockte eine Kundin in einem Modemarkt mit einer widerwärtigen Aktion.
  • Auch ihr anschließendes Verhalten ist unglaublich dreist. 
  • Die Verkäufer reagierten völlig entsetzt.

Schongau – Viele Bilder, liebe Leser, zeigen wir Ihnen gerne. Diese, die der Redaktion der Schongauer Nachrichten vorliegen, möchten wir Ihnen aufgrund eines gewissen Respekts vor Ihnen gerne vorenthalten: Ein großes Geschäft in einer Umkleidekabine in einem Schongauer Modemarkt. Abgedeckt, und ganz offensichtlich auch am Allerwertesten abgeputzt, mit einem neuen, ausgepreisten Oberteil der Bekleidungskette. 

Schongau: Kundin schockt mit heftiger Ekel-Aktion in Umkleidekabine - „Kommt mir alles hoch“

„Wenn ich das jetzt so erzähle, kommt mir schon wieder alles hoch.“ Die Verkäuferin hält sich die Hand vor den Mund. So etwas Ekliges, Erbärmliches, Schlimmes hat sie in all den Jahren noch nicht erlebt. Kein Wunder, dass sie ihren Namen nicht in der Zeitung lesen möchte. Auch der Filialleiterin ergeht es ähnlich. Schließlich war auch sie mehrfach mit der Sache betraut – unter anderem, als das eingesaute Oberteil samt Etikett auch noch aus dem Müll gefischt werden musste, um es als „defekt“ aus dem Sortiment an die Chefetage zu melden. 

Zugetragen hat sich die ganze Geschichte übrigens so: Eine Frau mittleren Alters probiert diverse Kleidung in einer Umkleidekabine des Klamotten-Ladens an. Kommt raus. Hängt Kleidung an den Ständer vor der Stange. Verlässt den Laden. Als die Verkäuferin den Vorhang der Umkleide aufzieht, um zu sehen, ob es noch Teile zu verräumen gibt, trifft sie vor Ekel fast der Schlag: Ein verschmiertes Oberteil. Darunter ein großes Geschäft. „Es hat so ziemlich nach allem gerochen, was aus dir rauskommen kann.“ 

Die Kundin ist längst über alle Berge, als die Verkäuferin weinend die Filialleiterin anruft, die an diesem Tag frei hat. Verzweiflung. Schließlich sind es die Verkäuferin und die Aushilfe, die unter Würgen die ganze Sauerei wegputzen müssen. 

Ekel-Aktion in Umkleidekabine in Schongau: Kundin bezahlt ungeniert an Kasse

Doch es geht noch dreister: Eine halbe Stunde später flaniert besagte Kundin einmal mehr durch den Laden, schnappt sich eine Hose, bezahlt an der Kasse. „Die Frau hat immer noch richtig schlimm gerochen“, erinnert sich die Verkäuferin. Sie selbst ist sprachlos. Eine Aushilfe spricht die Kundin auf die Kabinen-Sauerei an. Die streitet alles ab und geht. 

Abgesehen davon, dass sich die Kunden oft im Ton vergreifen, ist das nicht das erste Mal, dass es Ekliges in der Umkleide des Modemarkts zu entdecken gab. Benutzte Tampons und verbieselter Teppichboden – pfui Deifel! Aber so etwas? „Ich bin jetzt seit zehn Jahren dabei, das habe ich noch nie erlebt“, sagt die Filialleiterin über diesen traurigen Höhepunkt ihrer Erfahrungen im Umgang mit Kunden. Sie erzählt von Kunden, die ihre schlechte Laune am Personal auslassen. Von Kindern, die von den Eltern ungebremst den Laden zerlegen. „Aber egal, was hier passiert: Wir müssen trotzdem lächeln.“ 

In Schongau (Bayern): Filialleiterin berichtet von unverschämten Kunden

Ähnliches weiß auch Marie-Kristin Bunschuch, Filialleiterin eines Schongauer Schuhgeschäfts, zu berichten. Eine Kundin, die so provokant offensichtlich Schuhe mitgehen lässt, um schließlich von der Polizei abgeführt zu werden. Kunden, die den halben Schuh zerstören, um die Sicherung entfernen zu können, damit am Ausgang nicht der Alarm auslöst. Und die Nischen hinter den Schuhregalen, hinter denen gerne Müll und Essensreste entsorgt werden. „Abgebissene Würstchen und sogar eine leere Wodkaflasche habe ich da schon gefunden“, erzählt Bunschuch. Hinzu kommen unverschämte Kunden. „An manchen Tagen würdest du den Laden am liebsten gleich schließen.“ 

Das gilt auch für die Momente, in denen Kinder zwischen den Regalen herumtoben, die „Narrenfreiheit haben und den Boden mit Getränken oder Eis einsauen. Und keiner sagt was.“ Das härtet ab. „Wer bei mir was klaut, der hat verloren.“ So erging es übrigens auch der erwischten Schmuck-Diebin, die schließlich bettelnd am Boden kroch, damit es keine Anzeige gibt. Die Polizei kam. Milde ist bei so viel Dreistigkeit im täglichen Berufsalltag auch kaum zu erwarten. 

In Schongauer Modemarkt: Verkäuferin berichtet von anderem pikanten Fall

Da mutet die Geschichte einer anderen Verkäuferin eines weiteren Schongauer Modemarktes schon fast romantisch an: Ein junges Pärchen, das sich in einer Umkleidekabine, nun ja, offenbar sehr lieb gehabt hat. Tatsächlich gibt es im Verkauf eben offenbar nichts, was es nicht gibt.

In Weilheim schockte ein Mann im Übrigen die Polizei mit einer widerlichen Aktion in einer Gefängniszelle. Er drehte dort völlig durch.

Schlagzeilen gab es auch wegen einer Ekel-Aktion von Antenne Bayern. Marion Schieder ging baden - und den Hörern wurde dabei übel.

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Kommentare

Rauchendes_GNUAntwort
(1)(0)

Glaube ich nicht, das ganze Auftreten klingt nicht danach. Schon dreist, nach der Nummer noch mal aufzutauchen, als wäre nichts gewesen. Wieso konnte man sie eigentlich nicht wg. Sachbeschädigung festhalten und die Polizei rufen?

JournalistAntwort
(0)(0)

Ich widerspreche ihnen nicht, aber trotzdem erwarte ich von Erwachsenen etwa mehr.

H.Antwort
(0)(0)

Da hat sie wohl kein Klo