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Schloßbergler-Tracht beeindruckt den Bundespräsidenten

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Von: Jörg von Rohland

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Prominenter geht’s kaum: Kornelia Funke im Gespräch mit Ministerpräsident Horst Seehofer (l.) und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (2.v.r.) Links daneben Wolfgang Markus, Asyl-Koordinator aus Schongau. © Staatskanzlei

„Ich habe mich sehr geehrt gefühlt“, sagt Kornelia Funke nach ihrem Treffen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Mittwoch in München. Zusammen mit rund 300 anderen Ehrenamtlichen aus Bayern war die Schongauerin in die Allerheiligen-Hofkirche der Staatskanzlei eingeladen, um dort mit dem Staatsoberhaupt bei seinem Antrittsbesuch im Freistaat ins Gespräch zu komme.

Schongau/München - Die CSU-Stadträtin, die in Schongau mehrere Ehrenämtern bekleidet und dafür zuletzt auch den Preis der Bürgerstiftung verliehen bekommen hatte, war hellauf begeistert vom ehemaligen Außenminister: Steinmeier habe es toll gefunden, dass sie in der Schongauer Schloßbergler-Tracht zum Empfang gekommen sei, berichtet Funke. „Er hat mir die Hand gegeben und mich mit in die erste Reihe genommen.“ Dabei sind die beiden dann ins Plaudern gekommen: „Wir haben über die Senioren- und kulturelle Arbeit gesprochen“, erzählt Funke von dem ungezwungenen Austausch. Gemeinsam lauschten die zwei dann auch den Worten von Ministerpräsident Horst Seehofer, der das große ehrenamtliche Engagement der Bürger im Freistaat würdigte. Schließlich sind 40 Prozent von ihnen ehrenamtlich tätig, Bayern ist damit im Bund Vorreiter.

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Für ihn schon fast Routine: Bayerns oberster Trachtler Max Bertl (r.) aus Wildsteig bewegt sich öfters in prominenten Kreisen. © Staatskanzlei

Wo sie schon mal da war, wechselte Funke während der rund zweistündigen Veranstaltung bei Spargel, Kalbfleisch und Zucchini-Auflauf auch ein paar Worte mit dem Ministerpräsidenten. Ihm habe sie erzählt, dass sie am Dienstag eine Delegation des Bundeswirtschaftsministeriums durch die Schongauer Altstadt geführt habe, erzählt Funke. Als Stadtführerin ist sie bekanntlich auch oft unterwegs, natürlich ehrenamtlich. Funkes Fazit des Empfangs in München, bei dem unter anderen auch Schongaus Asyl-Koordinator Wolfgang Markus und Bayerns oberster Trachtler Max Bertl aus Wildsteig mit von der Partie waren: „Wir haben uns gut unterhalten, es war eine angenehme Begegnung.“

Den Ex-Bundespräsidenten Joachim Gauck kennt die Schongauerin im übrigen auch persönlich: von einer CSU-Veranstaltung in München vor ein paar Jahren. Und wer ist der nettere der beiden; Steinmeier oder Gauck? „Das sind zwei ganz unterschiedliche Menschen, ich habe sie beide als sehr sympathisch empfunden“, legt sich Funke nicht fest.

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