Er wollte Pannenfahrzeug melden

Mit ein Promille zur Polizei gefahren

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„Es kommt immer wieder vor, dass jemand betrunken zur Polizeiinspektion fährt“, wundert sich Vize-Leiter Manfred Maier. Der jüngste Fall war am Dienstag ein 52-Jähriger.

Schongau - Über das demolierte Fahrzeug, das nahe der Rottenbucher Ammermühle in einer Wiese steht, haben die SN berichtet - aber zu spät für den 52-Jährigen aus dem Altlandkreis. Er kam am Dienstag gegen 18.45 Uhr zur Polizeiinspektion Schongau, um eine Mitteilung über das Pannenfahrzeug zu machen. Da er mit seinem Pkw zur Polizei gefahren war und „sehr stark nach Alkohol roch“, so Maier, wurde auf der Dienststelle ein Alkotest durchgeführt. Das Ergebnis: ein Promille. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt, es wurde eine Blutentnahme im Krankenhaus Schongau durchgeführt.

Ein weiterer Alkoholsünder ist der Schongauer Polizei nicht allein ins Haus geschneit, sondern den haben sie direkt am Steuer erwischt. Bei einer Verkehrskontrolle nachts 00.25 Uhr in Schongau fiel eine 41-jährige Schongauerin durch ihren Alkoholgeruch auf. Ein vor Ort durchgeführter Alkotest erbrachte einen Wert von 0,7 Promille. Auch hier musste sich die Fahrerin einer Blutentnahme unterziehen, die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt und die Weiterfahrt unterbunden.

Beide Betroffenen müssen nun mit einer Anzeige und zumindest einem Fahrverbot und einem hohen Bußgeld rechnen.

Rubriklistenbild: © dpa

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