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Bitte anschnallen: Das Fahrgeschäft Flipper feiert heuer sein Debüt auf dem Schongauer Volksfest.

Eröffnung am 6. September

Schongauer Volksfest: Mit neuem Wirt und „richtigem Brecher“

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Nur noch wenige Tage, dann herrscht in Schongau wieder Feierstimmung: Am Donnerstag, 6. September, startet die 158. Auflage des Schongauer Volksfestes. Mit dabei: ein neuer Festwirt, mehr Programm und ein „richtiger Brecher“.

Schongau – Ronny Grubart ist derzeit schwer beschäftigt. Noch bis Sonntag tanzt der Schausteller auf drei Hochzeiten, ist mit seinem Betrieb gleichzeitig in Lindau am Bodensee auf dem Oktoberfest, in Missen-Wilhams auf der Kirbe und auf dem Schlossfest in Immendingen im Schwarzwald vertreten. Dennoch weilt der Isnyer gedanklich schon längst in Schongau, wo am kommenden Donnerstag zum vierten Mal das Volksfest unter seiner Regie beginnt. „Sonntagnacht wird abgebaut und dann geht es mit Vollgas am Montag mit dem Aufbau in Schongau los.“ Bereits am Samstag wird das Festzelt angeliefert und aufgestellt. Verantwortlich zeichnet sich dafür heuer erstmals der Franke Bastian Schuhmann, nachdem Grubart und der bisherige Festwirt Max Diegruber ihre Zusammenarbeit wegen Unstimmigkeiten beendet hatten (wir berichteten). Damit einher geht eine Neuerung: So wird es heuer eine Almhüttenbar geben, an der auch Spirituosen ausgeschenkt werden.

Damit sich an den fünf Tagen ordentlich was rührt am Volksfestplatz, hat sich Grubart im Vorfeld wieder viele Gedanken gemacht. „Es ist ein stetiges Ausprobieren“, sagt er. Was kommt an bei den Schongauern, auf welchen Programmpunkt kann man eher verzichten und wo gibt es Verbesserungspotenzial?

Denn auch drei Jahre, nachdem Grubart das Volksfest wiederbelebt hat, sei die Veranstaltung noch immer kein Selbstläufer. „Wir sind immer noch in der Testphase, es ist ein stetiges Ausprobieren. Aber es entwickelt sich sehr gut.“

Bestes Beispiel ist der traditionelle Festeinzug zur Eröffnung am Donnerstag, bei dem schon im vergangenen Jahr „erfreulich viele Vereine“ mitgegangen seien. Auch hätten bereits viele ihre Teilnahme zugesagt. „Das freut mich riesig.“ Zufrieden war Grubart auch mit der Premiere des Tages der Betriebe, der heuer wieder am Freitag stattfindet. Allerdings wünscht er sich, dass diesmal auch tagsüber mehr Betrieb herrscht. Dass abends das Festzelt beim Gastspiel der Partyband „Dreisam live“ voll ist, daran hegt Grubart keinen Zweifel. Und auch das große Musikhöhenfeuerwerk dürfte wieder viele Besucher anlocken.

Der Samstag soll heuer noch mehr Programm für die ganze Familie bieten. Ob Kinderschminken, Kinderolympiade oder verschiedene Tanzaufführungen: Während tagsüber die kleinen Besucher auf ihre Kosten kommen, heizt am Abend die Band Kzwoa auf der Dirndl- und Lederhosenparty den Größeren kräftig ein.

Erstmals geht’s in diesem Jahr auf dem Schongauer Volksfest politisch zu. Beim Frühschoppen am Sonntag geben sich CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt und CDU-Gesundheitsminister Jens Spahn die Ehre. Am Nachmittag steht die Gaudi klar im Vordergrund, wenn zum ersten Mal bei den Schongauer Volksfestwettkämpfen um den Volksfest-Pokal gewetteifert wird. Unter neuem Namen soll die bisherige Bayerische Olympiade künftig mehr Bezug auf Schongau nehmen, verrät Grubart. An der Abendunterhaltung hat der Isnyer nichts geändert. Der Auftritt der Schongauer Bigband hatte schließlich in den vergangenen Jahren stets für ein volles Zelt gesorgt. Um 21 Uhr statten die „Feuerdrachen“ dem Festplatz einen Besuch ab.

Am Montag steht zum Finale wieder der Kinder- und Seniorennachmittag mit stark ermäßigten Preisen auf dem Programm. Für den musikalischen Ausklang am Tag der Nachbarschaft sorgt heuer die Musikkapelle Peißenberg.

Natürlich hängt der Erfolg eines Volksfest auch von den Attraktionen ab. Schmerzlich vermisst hatten Besucher im vergangenen Jahr das Kettenkarussell, dieses Mal ist das Fahrgeschäft wieder dabei. Dazu kommen alte Bekannte wie der Autoscooter, das Kinderkarussell oder der Tornado. Eigentlich hätte dieses Jahr auch ein Riesenrad seine Premiere feiern sollen, doch dessen Betreiber musste krankheitsbedingt kurzfristig absagen. Doch Grubart hat Ersatz gefunden. Und was für einen: „Das ist ein richtiger Brecher für Schongau“, freut sich der Schausteller. Flipper heißt die von der Wiesn bekannte Attraktion, bei der es in auf einer rotierenden Scheibe montierten Gondeln bis auf 15 Meter Höhe hinauf geht. „Das ist richtig rasant.“

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