Malereien von Sophia Endt (r.) sind derzeit in der „Unikateria“ von Julia Wohlhaupter zu sehen.
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Malereien von Sophia Endt (r.) sind derzeit in der „Unikateria“ von Julia Wohlhaupter zu sehen.

Sophia Endt stellt in der „Unikateria“ aus

Schongauer Fensterschau: Farbenfrohes findet zusammen

  • vonRafael Sala
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Nichts wollte sie dem Zufall überlassen, alles musste genau arrangiert sein: „Der Laden passt so gut zur Künstlerin, ich habe ihn bewusst gewählt“, schildert Esra Böse, die Organisatorin der Pop-Up-Aktion „Fensterschau“, die derzeit in Schongau läuft. Der Laden, das ist die „Unikateria“, ein fröhlich-buntes Geschäft, das sich auf Kindermode spezialisiert hat und ausschließlich von Hand genähte Ware verkauft.

Schongau - Hunderte schnuckelige Waren wie Betonlichter, Lampen im Filzgewand, Schwemmholz und andere ausgefallene Dekoartikel zieren die Regale und laden zum Verweilen ein.

Die Künstlerin, das ist die Schwabbruckerin Sophia Endt, die ebenfalls eine Vorliebe für bunte, kräftige Farben hat und der, wie sie sagt, Spontanität und schnelles Erleben im Schaffensprozess wichtig sind. Nicht nur Vitalität, sondern auch Verspieltheit und geballte Energie treffen da also in den Schaufenstern aufeinander – ein perfektes Tandem sozusagen.

„Postkarten gibt es, Schmuck, Spielzeug, und ganz vieles zum Anziehen für Babys und größere Kinder. Eine bunte vielfältige gemusterte Welt, in der man gerne abtaucht“, freut sich Böse. Eben diese Kombination sei es gewesen, die sie fasziniert habe und die Wahl nicht schwerfallen ließ: „Nur dort, inmitten all’ dieser schnuckeligen Sachen, konnte ich mir die Bilder von Sophia Endt vorstellen.“

Wie beschreibt die Malerin, die an der Kunsthochschule Mainz studiert hat und derzeit in München ihr Masterstudium im Fach „Interkulturelle Kommunikation“ absolviert, selbst ihre künstlerische Tätigkeit? „Das, was ich mache, hat wenig mit Konzept zu tun, es zeigt viel mehr das, was man darin sehen will.“ Wesentlich sei der Blickfang eines ganz konkreten Details, „etwas, was die Aufmerksamkeit des Betrachters sofort auf sich zieht“. Sie spürt so viel Lebensfreude in sich, dass sie sogar ihre Leinwände selbst baut, „um ungehemmt drauf los malen zu können“.

Wer das Ergebnis einer solchen Arbeitsweise sehen will, hat dazu noch bis zum 28. März die Möglichkeit dazu.

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