Fast 400 Besucher bei Faschings-Spektakel

Tanz vor Altstadt-Kulisse lockt 400 Besucher

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Eine echte (Faschings-)Prinzessin und einen Prinzen zum Anfassen, fliegende Gardemädchen vor historischen Ballenhaus-Kulisse. Wann es das gibt: Beim „Tanz auf dem Marienplatz“ in Schongau, der einmal mehr hunderte Besucher ins Herz der Altstadt lockte. Was es da alles zu erleben gab, das lesen Sie hier: 

Schongau – Was für ein tolles Faschingsfest, das die Schongauer Faschingsgesellschaft nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr einmal mehr auf die Bühne der Schongauer Altstadt gebracht hat. Fast 400 Besucher haben in diesem Jahr den Weg zu der Veranstaltung gefunden, bei der man den Garden, dem Hofstaat und nicht zuletzt auch dem Prinzenpaar ganz nah sein kann.

Die Federn an den Kostümen fliegen im eisigen Wind, Prinzessin „Regina Lady vom hohen Schloßberg“ hebt

mit wehenden Schleierelementen am Kleid fast ab – wie gut, dass sie ihren bodenständigen „Sir Florian Prinzregent vom Schongauer Narrenreich“ hat. Die beiden kriegen nicht nur für ihren Prinzenwalzer viel Applaus, auch bei den vielen verkleideten jungen Faschings-Fans kommen sie gut an. Nicht nur eine kleine Hexe grinst über das ganze Gesicht, als sie sich beim Foto-Termin auf der roten Prunk-Couch zwischen das Prinzenpaar setzen darf.

Fast 400 Menschen feiern bei „Tanz auf dem Marienplatz“

Auch in diesem Jahr dabei: Die „Brass Boys“, die mit fettem Brass-Sound für Super-Stimmung sorgen – in diesem Jahr kultig verkleidet mit Vokuhila-Perücken und Trainingsanzügen im 80er-Jahre-Look.

Minigarde, Teeniegarde und Prinzengarde schwingen das Tanzbein und begeistern mit waghalsigen Sprüngen vor traumhafter, aber kalter Kulisse. Zum ersten Mal ist in diesem Jahr die Prinzengarde Schwangau dabei. Schongaus Hofmarschall Christian Schamper übt den Schwangauer Schlachtruf mit dem Schongauer Publikum: „Die Garde aus Schwangau begrüßen wir mit dem Schlachtruf: „Ah!“ „-So!“, schreit das Publikum. Als Belohnung gibt es einen ungewöhnlichen Aufmarsch zu „Hells Bells“ von AC/DC und später einen spacigen Showtanz im Manga-Girl-Kostüm mit blau blinkenden Turnschuhen.

Dass der „Tanz auf dem Marienplatz“ eine feste Veranstaltung im Schongauer Terminkalender werden könnte, dafür spricht auch, dass es in diesem Jahr auch eine Ausschank-Genehmigung gegeben hat. Bei Bratwurst und Sekt konnte man sich innerlich bei eisigem Wind gegen Frostbeulen wappnen.

Und auch die Schongauer Geschäftsleute freuten sich über die Belebung der Altstadt. „Es war auch in den Geschäften mehr los“, bilanzierte beispielsweise Maria Mader vom „Frauenzimmer“. Sie hatte, wie andere Geschäftsleute in Schongau auch, eigens die Öffnungszeit verlängert. Faschings-Gaudi also und Shopping-Spaß in einem.

Eine Bilderstrecke vom „Tanz auf dem Marienplatz“ finden Sie auf unserer Internetseite unter www.merkur.de

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