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Das Austoben im Freien ist vorbei: Bis zum 14. Oktober ist die Plantsch-Badewelt wegen Revision geschlossen.

Fazit nach der Sommersaison

Bester Badetag im Plantsch war der 28. Mai

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Eine ordentliche 134-tägige Sommersaison hat das Schongauer Spaßbad Plantsch hingelegt: Von der Öffnung am 1. Mai bis zum letzten Tag am Montag wurden exakt 77 076 Besucher gezählt, das waren 860 oder ein Prozent mehr als im Vorjahr.

Schongau – Der besucherstärkste Monat im Schongauer Bad war wegen der Sommerferien logischerweise der August mit 21 422 Gästen in der Badewelt, doch der besucherstärkste Tag fiel noch ins Frühjahr: Am 28. Mai, dem Sonntag vor den Pfingstferien, stürmten 1819 Gäste das Plantsch, mehr waren es an keinem anderen Tag in dieser Sommersaison. Plantsch-Geschäftsführer Andreas Kosian ist sehr zufrieden mit der Saison, „vor allem auch, weil es frei von nennenswerten Unfällen oder Verletzungen geblieben ist“.

Was Kosian aufgefallen ist, auch wenn er es natürlich nicht mit Zahlen belegen kann, war der höhere Anteil an Urlaubsgästen aus osteuropäischen Ländern während der Sommermonate. Negativ dagegen seien vor allem während des Historischen Marktes die oft chaotischen Parkverhältnisse entlang der Lechuferstraße gewesen. „Wir haben deshalb bei der Stadtverwaltung beantragt, dort für die nächsten Jahre auf Lösungen wie einen Zubringer-Shuttle-Bus mit Sammelparkplatz außerhalb Schongaus während der Marktzeit oder die Schaffung neuer Parkflächen in der Umgebung von Tennisheim und Plantsch zu realisieren“, sagte Kosian. Das dürfte noch für Diskussionen sorgen.

Auch der Besuch im Saunabereich stieg während der Sommersaison noch einmal um drei Prozent oder 376 Gäste auf 14 677 an, und das, obwohl es bereits im Vorjahr einen Anstieg um fast 50 Prozent gegeben hat. Aufs Jahr betrachtet liegt die Sauna sogar bei einem Plus von zwölf Prozent, so Kosian. Wegen der „sehr guten wirtschaftlichen Entwicklung aufgrund der tollen Zahlen im Saunaland- und Gastronomiebereich“ können die Preise dieses Jahr erneut gleichgehalten werden und das Defizit erheblich gesenkt werden. „Wir freuen uns, dass die Investition der Stadt nun wie geplant den Schwimmbetrieb erkennbar stützt und sämtliche Kosten durch die Saunainvestition vom ersten Tag an wie geplant getilgt werden können“, sagte Kosian.

Jetzt stehen erst einmal umfangreiche „Revisions-, Modernisierungs-, Umbau- und Attraktivierungsmaßnahmen“ an, sagte Kosian. Unter anderem werden die Umkleiden erneuert, der Kassenbereich verlegt und erweitert und zahlreiche Arbeiten in der Sauna erledigt. Bis zum 3. Oktober ist das Plantsch deshalb komplett geschlossen. Das Saunaland öffnet bereits am 3. Oktober wieder mit dem regulären Betrieb, nur die Nutzung der Schwimmbereiche in der Badewelt ist in der Übergangszeit noch nicht möglich. Die Gäste erhalten als Zuckerl in der Übergangszeit den zeitlich unbefristeten Eintritt zum Preis des 3-Stunden-Tarifes. Die Badewelt öffnet mit den Winteröffnungszeiten und dem Winter-Tarifsystem wieder am Samstag, 14. Oktober.

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